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Puls Biznesu

In dem Beitrag besprechen die Experten von WTS&SAJA die steuerlichen Folgen im Fall, wenn ein Mitarbeiter der beherrschenden Gesellschaft die Aufgaben des Geschäftsführers bei der Tochtergesellschaft ohne Vergütung erfüllt. In dem Fall entstehen nämlich Zweifel, ob die Tochtergesellschaft Einkünfte aus unentgeltlichen Leistungen i.Z.m. der Wahrnehmung der Geschäftsführerfunktionen durch einen entsandten Mitarbeiter der Muttergesellschaft ohne Vergütung auszuweisen hat. Mit Rücksicht auf die neueste Auslegungsrichtung haben die Autorinnen darauf hingewiesen, dass die Tochtergesellschaft nicht verpflichtet ist, Einkünfte aus unentgeltlichen Leistungen auszuweisen, wenn ein Mitarbeiter der Muttergesellschaft die Funktion des Geschäftsführers ohne Vergütung ausübt. Eine unentgeltliche Leistung liegt vor, wenn keine Äquivalenz gegeben ist. Im betreffenden Fall gilt die an die Muttergesellschaft ausgeschüttete Dividende als eine äquivalente Leistung.

Rzeczpospolita

Das KStG enthält einen geschlossenen Katalog von Bedingungen, die Rechtsträger erfüllen müssen, um eine Organschaft zu errichten. Das Gesetz regelt allerdings nicht, ob Gesellschaften, die eine Organschaft bilden, den Organschaftsvertrag freiwillig aufheben können und wenn ja, in welcher Form. Die Experten von WTS&Saja verweisen in dem Artikel darauf, dass Gesellschaften, die eine Organschaft bilden, den Organschaftsvertrag in Form einer übereinstimmenden, notariell zu beurkundenden Erklärung rechtswirksam kündigen können. Die Autorinnen weisen auch darauf hin, dass bei einer freiwilligen Auflösung der Organschaft durch die Gesellschaften jede von ihnen sich einer anderen Organschaft anschließen kann, und zwar vor Ablauf des Steuerjahres, das dem Steuerjahr folgt, in dem die Organschaft ihren Status verloren hat (Art. 1a Abs. 13 KStG findet keine Anwendung).

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Beitrag wird die Aufzeichnung der Geschäfte zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer mithilfe einer Registrierkasse besprochen. Die Autoren präsentieren Beispiele, in denen eine unentgeltliche Warenübergabe oder Dienstleistungserbringung durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für den ersten die Pflicht zur Aufzeichnung dieses Vorfalls mithilfe einer Registrierkasse entstehen lässt. Es werden hier auch Sanktionen für die fehlende Aufzeichnung der Vorfälle mit dieser Kasse geschildert.

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Beitrag werden Auseinandersetzungen bzgl. der Erfassung indirekter Betriebsausgaben als pro rata temporis erfolgswirksam präsentiert. Nach Auffassung der Steuerbehörden gilt als Tag, an dem indirekte Kosten als getragen betrachtet werden, der Tag, an dem diese Kosten zu Aufwendungen im Sinne des Rechnungslegungsgesetzes werden. Die Verwaltungsgerichte vertreten wiederum die Meinung, dass der Tag, an dem indirekte Kosten als getragen betrachtet werden, jener Tag sei, an dem sie verbucht werden, d.h. an dem die Ausgabe in die Rechnungsbücher eingetragen wird. Demzufolge wird das von den Steuerbehörden forcierte Prinzip, nach dem der Zeitpunkt der Erfolgswirksamkeit einer Betriebsausgabe durch den Zeitpunkt der Betrachtung der Ausgabe als Kosten im Sinne des Rechnungslegungsgesetzes bedingt wird, von den Gerichten in Frage gestellt. Diese Frage ist sehr wichtig bei Kosten, die aufgrund des KStG einmalig als abzugsfähige Betriebsausgaben angesetzt werden können und aufgrund des Rechnungslegungsgesetzes zeitanteilig erfolgswirksam sind. Der Beitrag präsentiert eine Reihe von Beispielen für die Bedeutung dieser Problemstellung.

Rzeczpospolita

Das kommentierte Urteil bezieht sich auf die Folgen der Teilnahme an unentgeltlichen Kursen, die von der beruflichen Selbstverwaltung für Krankenschwester und Geburtshelfer organisiert werden. Das WVG hat entschieden, dass für die Kursteilnehmer keine Einkünfte aus unentgeltlichen Leistungen im Sinne des EStG entstehen, sofern eine Voraussetzung für die Teilnahme die regelmäßige Bezahlung der Mitgliedsbeiträge durch die Krankenschwester und Geburtshelfer ist und sofern die Kurse aus diesen Beiträgen finanziert werden können. Nach Auffassung des WVG liegt in dem Fall eine äquivalente Leistung vor, die nicht als eine unentgeltliche Leistung betrachtet werden kann.

Dziennik Gazeta Prawna

Bei Vermietungsleistungen, die vollständig mit einer Rechnung nachgewiesen werden, kann man eine Freistellung von der Pflicht zur Anwendung einer Registrierkasse in Anspruch nehmen. Es kommt allerdings vor, dass die Eigentümer der Mietobjekte zusätzlich eine Gebühr für die Versorgungsleistungen erheben und sie in den Rechnungen separat ausweisen - als eine von der Vermietung getrennte Leistung. In dem Fall können die Eigentümer von der Registrierkassenpflicht nicht befreit werden, sofern diese Gebühren von natürlichen Personen in bar erhoben werden. Der Artikel beschreibt dieses Thema und die möglichen Lösungen unter Berücksichtigung der verbindlichen Auskünfte des Finanzministers.

Rzeczpospolita

Der Artikel präsentiert das Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts Warschau (WVG) III SA/Wa 2142/15, in dem das Gericht zum ersten Mal über die einkommensteuerrechtlichen Folgen bei entgeltlicher Privatnutzung der Dienstwagen durch Mitarbeiter entschieden hat. Der Streit bestand in der Frage, ob die im EStG bestimmte Pauschale (entsprechend 250 PLN oder 400 PLN im Monat) in dem Fall auch die Bereitstellung des Wagens und die Kosten des für die Privatzwecke verbrauchten Treibstoffs umfasst. In dem vom Experten von WST&SAJA kommentierten Urteil erklärte das Gericht die Grundsätze, nach denen die einkommensteuerpflichtigen Einkünfte der Mitarbeiter ermittelt werden, wenn der Arbeitgeber die Gebühren für die Privatnutzung der Firmenwagen entsprechend niedriger und höher als im EStG vorgeschrieben, festlegt.

Rzeczpospolita

Das kommentierte Urteil ist eine weitere, für die Einkommensteuerpflichtigen günstige Entscheidung des Verwaltungsgerichts über die Folgen der unentgeltlichen Privatnutzung der Firmenwagen durch Mitarbeiter. Das Woiwodschaftsverwaltungsgerichts verweist dabei auf die grammatikalische und teleologische Auslegung der Bestimmungen des EStG und auf die Konstruktion der Pauschale von 250 PLN / 400 PLN. Trotz der einheitlichen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte bleibt der Standpunkt vom Fiskus weiterhin ungünstig für die Steuerpflichtigen.

Puls Biznesu

Die Steuerzahler haben die Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge von den ausgezahlten Vergütungen in der richtigen Höhe zu ermitteln, einzubehalten und abzuführen. Im Alltagsgeschäft können jedoch Fehler vorkommen. Bei Einzahlung eines höheren Betrages als notwendig unterscheiden sich die Berichtigungsregeln für die Lohnsteuer und für die Sozialversicherungsbeiträge. Zur Rückgewinnung der Lohnsteuer ist grundsätzlich der Steuerpflichtige und bei den ZUS-Beiträgen nur der Beitragszahler berechtigt. Ein weiterer Unterschied bezieht sich auf die Folgen der Rückzahlung. Die zurückgezahlte Lohnsteuer ist steuerlich neutral, aber die Sozialversicherungsbeiträge nicht.

Puls Biznesu

Die Lohnsteuerzahler nehmen oft Leistungen von Firmen im Bereich Personal- und Lohnwesen und Steuerberatung in Bezug auf Steuerabrechnung und Abgabe der Dokumente beim Finanzamt in Anspruch. Es stellt sich die Frage, ob man den Auftragnehmer auch mit der pünktlichen Bezahlung der Lohnsteuer nach vorheriger Überweisung des entsprechenden Betragen beauftragen kann. Die Abgabenordnung lässt die Bezahlung der Steuer durch Dritte bis zu 1.000 PLN zu, jedoch nach Auffassung des Finanzministers beziehen sich diese Bestimmungen nur auf Steuerpflichtige. Wenn eine dritte Person die Steuer für einen Lohnsteuerzahler bezahlt, entsteht ein hohes Risiko, dass die Steuerbehörde die Steuerverbindlichkeit als unbeglichen betrachtet und dass auf Seite des Steuerzahlers ein Steuerrückstand entsteht.

Logistyka

Nach Maßgabe des UStG ist der Umsatzsteuersatz i.H.v. 0% für IWL nur anwendbar, wenn dem Steuerpflichtigen ein Nachweis für die Ausfuhr der Ware und ihre Lieferung an den Erwerber in einen anderen EU-Mitgliedsstaat vorliegt. Als Nachweis kann der vom Beförderer erhaltene CMR-Brief gelten, der vom Spediteur und Erwerber unterschrieben ist. Da dieser Beleg im UStG ausdrücklich genannt wird, bestreiten die Steuerbehörden den Anspruch auf die Anwendung der USt i.H.v. 0% nicht, wenn dieses Dokument vorliegt. In der Praxis ist es allerdings für die Logistikfirmen und für die Erwerber problematisch, diesen Beleg zu erhalten. Die Autorinnen erläutern die Probleme, denen Logistikunternehmen diesbezüglich begegnen können. Aufgrund einer Analyse der verbindlichen Auskünfte des Finanzministers nennen sie auch andere Belege, die zur Anwendung des 0%-Satzes bei IWL berechtigen.

Mit dem 1. Januar 2016 wurde im KStG eine neue Steuervergünstigung in Bezug auf die Forschungs- und Entwicklungsarbeit eingeführt. In dem Artikel besprechen die Experten von WTS&SAJA die praktischen Zweifel der Steuerpflichtigen in Bezug auf die Feststellung, ob man bei der Ermittlung der qualifizierten Kosten für die Zwecke der F&E-Vergünstigung auch die Aufwendungen einbeziehen kann, die vor dem 1. Januar 2016 getragen wurden, und zwar im Falle, wenn diese Aufwendungen erst nach dem 1. Januar 2016 zu abzugsfähigen Betriebsausgaben werden. Die Experten berufen sich auf die neuesten verbindlichen Auskünfte des Finanzministers in diesem Bereich. Danach sind die Vorschriften über diese Steuervergünstigung dahingehend auszulegen, dass eine Ausgabe i.Z.m. der ausgeübten F&E-Arbeit bereits zum Zeitpunkt ihrer Verwirklichung zu qualifizierten Kosten für die Zwecke dieser Vergünstigung gehört, und zwar ungeachtet dessen, wann der Steuerpflichtige das Recht erworben hat, sie als seine abzugsfähige Betriebsausgabe zu verrechnen. Demnach gelten als qualifizierte Kosten nur jene in den neuen Vorschriften genannten Ausgaben, die der Steuerpflichtige nach dem 1. Januar 2016 getragen hat.

Dziennik Gazeta Prawna

Das Jahr 2017 ist für die polnischen Steuerpflichtigen hinsichtlich der Verrechnungspreise revolutionär. Das hängt nicht nur mit dem Inkrafttreten deutlich modifizierter Rechtsvorschriften über die Dokumentation, sondern auch mit den neuen Berichterstattungsanforderungen zusammen. Im Dezember 2017 müssen die polnischen Steuerpflichtigen den Bericht CbC-R zum ersten Mal abgeben. Die umfassende Implementierung des Country-by-Country-Reportings bedarf in Polen der Ausgabe von Durchführungsvorschriften. Das Finanzministerium zögert jedoch mit der Veröffentlichung der Verordnung, in der die Art und Weise der Erstellung eines CbC-R genau beschrieben wird, und zwar aufgrund der immer noch laufenden Arbeiten am Gesetz über den internationalen steuerlichen Informationsaustausch. Der Artikel schildert das Problem der potenziellen Erweiterung des Kreises von Steuerpflichtigen, die zum Country-by-Country-Reporting verpflichtet werden könnten, der zusätzlichen Berichterstattungspflichten und der möglichen Strafen für ihre Verletzung. Die Experten von WTS&SAJA weisen auch darauf hin, dass es sich durchaus lohnt, mit den Vorbereitungen für die neuen Berichterstattungsanforderungen bereits jetzt zu beginnen, und zwar auf Basis der von OECD veröffentlichten Berichtsvorlage.

Puls Biznesu

Der Artikel betrachtet den Vorsteuerabzug aufgrund einer Rechnung mit Fehlern. Mit Berücksichtigung der verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und der Entscheidungen polnischer Verwaltungsgerichte haben die Autorinnen darauf hingewiesen, dass eine Rechnung mit geringfügigen Fehlern, z.B. in den Angaben zum Käufer oder Verkäufer, zum Abzug der darin angegebenen Vorsteuer berechtigt, sofern sie den tatsächlichen Verlauf des Geschäfts, seinen Gegenstand und die daran beteiligten Unternehmer widerspiegelt. Die Autorinnen haben jedoch auf das in diesem Jahr zu erwartende Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union hingewiesen, das sich auf den Standpunkt des Finanzministers und der polnischen Gerichte auswirken kann. Dem Standpunkt des Generalanwalts, der dem Urteil vorausgeht, ist Folgendes zu entnehmen: Damit eine Rechnung zum Vorsteuerabzug berechtigen kann, muss sie den Anforderungen der MwSt-Richtlinie entsprechen, u.a. muss sie eine sehr genaue Beschreibung des Rechnungsgegenstands enthalten. Die Steuerpflichtigen sollten also auf die Angaben in den erhaltenen Rechnungen besonders aufmerksam sein, damit sie den Anspruch auf Vorsteuerabzug nicht verlieren.

Logistyka

In dem Artikel wird erläutert, was ein Konsignationslager ist und welche Vereinfachungen in den USt-Abrechnungen den Steuerpflichtigen bei seiner Inanspruchnahme zur Verfügung stehen. Die Autorinnen erklären, worin die Vereinfachungen bestehen und welche Vorteile sie den Steuerpflichtigen und ihren ausländischen Zulieferern bringen können, u.a. keine Pflicht zur umsatzsteuerrechtlichen Registrierung des ausländischen Geschäftspartners in Polen. Sie nennen auch die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Vereinfachungen und besprechen die Konsequenzen, wenn diese nicht in Anspruch genommen werden können.

Rzeczpospolita

Ein Kommentar des Experten von WTS&SAJA zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts Gdańsk (WVG) I SA/Gd 697/16 bzgl. der Umsatzbesteuerung der Fördermittel für die Umsetzung eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts. Im Kommentar wird betont, dass die Fördermittel umsatzsteuerbar sind, wenn sie als unmittelbar mit dem Preis der umsatzsteuerpflichtigen Waren oder Dienstleistungen zusammenhängend betrachtet werden können. Wenn in der Phase der Fördermittelbeschaffung nur die Projektkosten bekannt sind, kann kein direkter Zusammenhang zwischen dem Preis der Waren/Dienstleistungen, die künftig verkauft werden und dem Wert der Fördermittel genannt werden. Der Experte weist darauf hin, dass der Finanzminister trotz der diesbezüglichen einheitlichen Auffassung der Verwaltungsgerichte weiterhin verbindliche Auskünfte erteilt, nach denen die Fördermittel ohne einen direkten Einfluss auf den Waren- und Dienstleistungspreis umsatzsteuerbar sein können.

Dziennik Gazeta Prawna

Mitarbeiter, die zur Arbeit ins Ausland entsandt werden, erhalten von ihren Arbeitgebern sehr häufig zusätzliche Leistungen. Üblich sind die Finanzierung der Aufenthaltslegalisierung, die Auszahlung eines Umzugsgeldes, die Übernahme der Flugkosten in das Zielland der Entsendung und zurück, Übernahme der Umzugskosten, der Mietwohnung und der Kosten für die Kinderausbildung im Ausland. Bislang wurden diese Leistungen von der Arbeitgebern und vom Finanzminister als einkommensteuerpflichtige Einkünfte aus dem Arbeitsverhältnis betrachtet. Inzwischen gibt es jedoch eine Chance, die Einkommensteuerabrechnungen der entsandten Arbeitnehmer zu optimieren. In den neuesten individuellen verbindlichen Auskünften schließt sich der Finanzminister dem Standpunkt der Antragsteller an und bestätigt, dass derartige Leistungen in der Tat im Interesse des Arbeitgebers und nicht des Arbeitnehmers erbracht werden. Folglich entstehen daraus keine Einkünfte für den Arbeitnehmer, und der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, die Lohnsteuer auf den Wert der Leistung einzubehalten.

Rzeczpospolita

Der Beitrag beleuchtet das neueste Urteil des Hauptverwaltungsgerichts (Az. II FSK 1612/14) im Fall PGK, in dem die beherrschende Gesellschaft eine Schenkung in Form von Schutzrechten am Markenzeichen an eine Tochtergesellschaft übergeben hat. In dem Fall stand es außer Zweifel, dass der Verkehrswert der Marke zum Tag des Abschlusses des Schenkungsvertrags eine steuerpflichtige Einnahme der Tochtergesellschaft (Beschenkte) aufgrund der Schenkung ist. Der Streit bezog sich darauf, in welcher Höhe die beherrschende Gesellschaft (Schenker) abzugsfähige Betriebsausgaben aufgrund der geschenkten Rechte ansetzen sollte: Im Verkehrswert dieser Rechte zum Tag des Abschlusses des Schenkungsvertrags oder in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen für die Markenbildung (die früher nicht als abzugsfähige Betriebsausgaben erfasst wurden). Die Experten von WTS&SAJA kommentieren die Entscheidung des HVG, nach der die abzugsfähigen Betriebsausgaben des Schenkenden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen für den Erwerb bzw. die Herstellung des Schenkungsgegenstands festzusetzen sind.

Der Beitrag betrachtet die Frage der Anzahlungsrechnungen, die früher als 30 Tage vor der Bezahlung der Anzahlung durch den Erwerber ausgestellt werden. In dem Fall entstehen Zweifel, ob die Anzahlungsrechnung korrigiert werden sollte. Die Antwort auf diese Frage ist in den individuellen Auslegungen des Finanzministers nicht zu finden. Der Minister vertritt derzeit keinen einheitlichen Standpunkt in Bezug auf diese Problemstellung. Aufgrund der abweichenden Auslegungen des Finanzministers weisen die Experten von WTS&SAJA auf die Folgen hin, die eine vorzeitig ausgestellte Anzahlungsrechnung für die Steuerpflichtigen haben könnte.  

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Beitrag werden die zahlreichen Zweifel der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer in Bezug auf das Nachweisen der Anzahlungen für die USt-Zwecke sowie die Folgen von Anzahlungsrechnungen, die früher als 30 Tage vor dem Zahlungseingang ausgestellt werden, besprochen. Anhand der Auslegungen des Finanzministers und der Urteile der Verwaltungsgerichte verweisen die Experten von WTS&SAJA auf die abweichende Betrachtung der vorzeitig ausgestellten Anzahlungsrechnungen in der aktuellen Rechtsprechung.

Dziennik Gazeta Prawna

Der Artikel befasst sich mit der Problematik einer richtigen umsatzsteuerlichen Behandlung von Geschäften als Lieferung von Gegenständen oder als Erbringung von Dienstleistungen bei Tätigkeiten, die am Material ausgeführt werden, das von einem anderen Geschäftspartner beigestellt wurde. Unter Bezugnahme auf die neuesten verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und die Urteile der Verwaltungsgerichte werden von den Experten von WTS&SAJA Kriterien genannt, anhand deren man versuchen kann, zu ermitteln, ob eine Dienstleistung an einem von einem anderen Geschäftspartner überlassenen Material umsatzsteuerlich als Lieferung von Gegenständen oder Erbringung von Dienstleistungen behandelt werden soll. Die richtige Behandlung einer umsatzsteuerlichen Tätigkeit ist von tragender Bedeutung für eine richtige umsatzsteuerliche Abrechnung von solchen Geschäften. Eine falsche steuerliche Behandlung der Tätigkeiten kann zur Entstehung eines Steuerrückstands führen. Durch das Fehlen von umsatzsteuerlichen Regelungen sowie einen nicht einheitlichen Standpunkt der Gerichte und des Finanzministeriums wird das Risiko der Entstehung von solch einem Rückstand erhöht.

Dziennik Gazeta Prawna

Der Beitrag präsentiert die neueste Entscheidung des Hauptverwaltungsgerichts (Az. II FSK 3875/13) im Fall einer Gesellschaft, die offene Forderungen gegen ihre Geschäftspartner hat. Die Nichteintreibbarkeit der Forderungen wurde glaubhaft gemacht. Der Streit bezog sich auf die Frage, ob als abzugsfähige Betriebsausgaben die Netto- oder die Bruttobeträge der Forderungen (wenn der nicht eintreibbare Betrag die MwSt enthält) erfasst werden können. Die Experten von WTS&SAJA kommentieren die Entscheidung des Hauptverwaltungsgerichts, in dem erkannt wurde, dass eine nicht eintreibbare Forderung nur als Nettobetrag abzugsfähig sein kann. Nach Auffassung des Gerichts beeinflusst die USt-Schuld die Körperschaftsteuerschuld nicht (sie wird aufgrund eines anderen Gesetzes abgerechnet) und kann demnach keine abzugsfähige Betriebsausgabe darstellen.  

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Artikel besprechen die Experten von WTS&SAJA die praktischen Zweifel der Steuerpflichtigen in Bezug darauf, ob die von ihnen eingelieferten Waren eine Warenprobe im Sinne des UStG darstellen können. Die Experten beziehen sich auf die neueste, diesbezügliche verbindliche Auskunft des Finanzministers, nach der ein Karton mit einer großen Menge vollwertiger Ware auch als eine Warenprobe im Sinne des UStG betrachtet werden kann und seine Herausgabe nicht umsatzsteuerpflichtig ist.   

Rzeczpospolita

Es ist ein Kommentar des Experten von WTS&SAJA zum Urteil des Hauptverwaltungsgerichts (HVG) II FSK 910/14. Das Urteil bezieht sich auf die Einkommensteuerbefreiung der erstatteten Ausgaben für die Teilnahme an einer Konferenz von einer Person, die kein Arbeitnehmer des erstattenden Unternehmens ist. Der Experte weist darauf hin, dass das Urteil im Fall von Ärzten erlassen wurde, die kein Arbeitsverhältnis mit dem Verband hatten, der ihnen die Teilnahmekosten für die Konferenz erstattet hat. Das Urteil des HVG bezieht sich jedoch auf eine objektive Steuerbefreiung. Damit hängt die Gefahr zusammen, dass die Steuerbehörden diese Entscheidung per analogiam auch auf Arbeitnehmerspesen beziehen könnten.   

Dziennik Gazeta Prawna

Die Experten von WTS&SAJA berufen sich auf die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union, der polnischen Verwaltungsgerichte und auf die verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und erwägen, ob ein Steuerpflichtiger, dem die Ware im Transport in ein anderes EU-Land gestohlen wurde, berechtigt ist, auf diese Lieferung die MwSt i.H.v. 0% zu berechnen. Die Experten geben Hinweise, wie in solchen Fällen nachgewiesen werden kann, dass das Recht auf den 0%-Satz weiterhin gilt.

Puls Biznesu

Die Experten von WTS&SAJA weisen darauf hin, wie die Betriebsausgaben aufgrund der Abschreibungen, die bis zum Erhalt der Zuschüsse für den Kauf bzw. die Herstellung einer Sachanlage vorgenommen werden, im Einklang mit dem KStG angepasst werden können. In dem Beitrag wird auch die eventuelle rückwirkende Anpassung der Betriebsausgaben aufgrund der Abschreibungen, die bis zum Erhalt der Zuschüsse vorgenommen wurden, angesprochen. Die Experten erwähnen die neueste Entscheidung des Hauptverwaltungsgerichts, nach der der Erhalt der Zuschüsse für den Kauf einer Sachanlage nach ihrer Nutzungszuführung und nach Beginn der Abschreibungen keine Pflicht zur rückwirkenden Anpassung der Betriebsausgaben entstehen lässt.

Rzeczpospolita

Der Beitrag betrachtet die Anwendung des 0%-Umsatzsteuersatzes bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, wenn der Warenerwerber für die Mehrwertsteuerzwecke nicht registriert ist. Die Experten von WTS&SAJA berufen sich auf die MwSt-Richtlinie und auf die Rechtsprechung der Gerichtshofs der Europäischen Union. Sie weisen darauf hin, dass wenn ein Erwerber für die Zwecke innergemeinschaftlicher Geschäfte nicht eingetragen ist, bedeutet das nicht automatisch, dass ihm das Recht auf Anwendung des präferenziellen USt-Satzes bei Lieferungen aus den EU-Ländern verweigert wird. Diesen Standpunkt teilt auch der Finanzminister in seinen individuellen verbindlichen Auskünften. Der Beitrag bespricht die neuesten von ihnen.

Puls Biznesu

Am Beispiel der Rechtsprechung bespricht der Experte von WTS&SAJA die Betrachtung des Entgelts, das von einem Dienstleistungsempfänger vereinnahmt wird, als steuerpflichtige Betriebseinnahmen im Teil, der der Erstattung der Ausgaben entspricht, die nicht als abzugsfähige Betriebsausgaben angesetzt wurden. In dem Artikel wird die für die Steuerpflichtigen ungünstige Auffassung der Steuerbehörden geschildert, nach der der Unternehmer verpflichtet ist, das vom Auftraggeber gezahlte Entgelt in voller Höhe als steuerpflichtige Betriebseinnahmen zu betrachten, ungeachtet dessen, ob abzugsfähige oder nichtabzugsfähige Betriebsausgaben als Kostenbasis galten.

Rzeczpospolita

Der Beitrag gilt den praktischen Aspekten der Umsatzsteuer, die sich aus der Rückziehung eines Pkws aus der Gewerbetätigkeit des Steuerpflichtigen und aus seiner Übergabe zur Privatnutzung ergeben. Die Autorinnen beschreiben, wie die Rückziehung des Pkws aus der Gewerbetätigkeit umsatzsteuerrechtlich einzustufen ist und welche Pflichten das auf Seite des Verkäufers bewirkt. Zur Optimierung der USt-Abrechnungen nennen die Autorinnen eine alternative Lösung, nämlich den Fahrzeugverkauf.

Puls Biznesu

Die Experten von WTS&SAJA besprechen Zweifel, die bei dem sog. Anteilstausch entstehen, wenn die Kaufgesellschaft Anteile der übertragenden Gesellschaft von mehreren Kleinteilhabern erwirbt. Der sog. Anteilstausch ermöglich eine steuerlich neutrale Übernahme der Anteile (Aktien) an einer Kapitalgesellschaft gegen eine Sachleistung in diese Gesellschaft in Form von Anteilen (Aktien) einer anderen Gesellschaft. Nach der bisherigen Rechtsprechungs- und Auslegungslinie war die steuerliche Neutralität gewährleistet, wenn die Gesamtzahl der Anteile, die die Kaufgesellschaft von den kleinen Teilhabern der übertragenden Gesellschaft erwirbt, ihr eine absolute Mehrheit der Stimmrechte in der übertragenden Gesellschaft gibt. Aktuell werden die früheren verbindlichen Auskünfte vom Finanzminister von Amts wegen geändert. Die Experten raten, was beim Erhalt einer ungünstigen verbindlichen Auskunft des Ministers zu tun ist.   

Rzeczpospolita

Der Experte von WTS&SAJA weist auf Optimierungsmöglichkeiten aufgrund der Teilnahme an einer Organschaft hin. Diese Teilnahme schließt nämlich eine KSt-Befreiung für Einkünfte aus Dividenden und für sonstige Einkünfte aus der Beteiligung an Gewinnen juristischer Personen, die von den Organgesellschaften erhalten/ausgezahlt werden, nicht aus. Diese Auffassung findet ihre Bekräftigung auch in der Auslegung der Steuerbehörden.

Rzeczpospolita

Die Experten von WTS&SAJA besprechen in einer praktischen Bearbeitung die Fragen i.Z.m. der Einführung der Pflicht zur Erstellung der Verrechnungspreisdokumentation durch Unternehmen, deren bilanzrechtlichen Erträge oder Aufwendungen im Vorjahr den Gegenwert von 2 Mio. EUR überschritten haben. In dem Beitrag werden der aktuell geltende Umfang der Dokumentation, die Fristen  für ihre Erstellung und der korrekte Inhalt genau betrachtet. Die Experten zeigen auch, wie man sich auf die neuen Regelungen praktisch vorbereiten kann.

Puls Biznesu

Der Artikel spricht das Thema der De-minimis-Beihilfe an. Sie gilt als Bagatellbeihilfe, die den Wettbewerb und Handel zwischen den EU-Staaten nicht beeinträchtigt, und ist nicht genehmigungspflichtig durch die Europäische Kommission. Die Experten weisen auf die Probleme bei der Ermittlung des De-minimis-Schwellenwertes hin, die sich aus dem Begriff „ein einziges Unternehmen” nach der Verordnung der EU-Kommission ergeben. Wenn z.B. ein Konzernunternehmen De-minimis-Beihilfe beantragen will, hat es seine Verbindungen zu den anderen Gruppenunternehmen genau zu analysieren, damit eindeutig festgestellt werden kann, mit welchen von ihnen es „ein einziges Unternehmen“ bildet.

Rzeczpospolita

Ein Experten-Kommentar zum Urteil des Hauptverwaltungsgerichts II FSK 212/14 bzgl. der Erfassung nichtabgezogener Umsatzsteuer als abzugsfähige Betriebsausgaben, wenn dem Steuerpflichtigen gar kein Anspruch auf Steuerabzug zustand. Der Experte teile die Auffassung des Gerichts, d.h. wenn der Steuerpflichtige die Bedingungen für den Steuerabzug nicht einhält, soll ihm die Sanktion in Form des verlorenen Anspruchs auf USt-Abzug aufgrund des EStG und KStG nicht zum Teil ersetzt werden, und zwar durch die Möglichkeit, die abzugsfähigen Betriebsausgaben zu erhöhen, was zur Minderung der Besteuerungsgrundlage und der Einkommen-/Körperschaftsteuerschuld führen würde.

Puls Biznesu

Die Autorin weist auf die praktischen Probleme i.Z.m. der Abrechnung der ESt vom Wert der Preise, die Organisatoren von Wettbewerben den Teilnehmern verleihen, hin. Sie erwähnt u.a. die Bedingungen, die ein Wettbewerb erfüllen muss und die Zweifel bzgl. der Besteuerung dieser Leistungen, die auf den vom Finanzminister untersuchten konkreten Fällen basieren.

Rzeczpospolita

Die Experten von WTS&SAJA besprechen eine Novelle des KStG im Bereich der Reduzierung der Steuer von den bisherigen 19 % auf 15 %, die beim polnischen Sejm im Februar 2016 eingereicht wurde. In dem Artikel wurden Fälle genannt, in denen die Steuerreduzierung anwendbar wäre, es wurden auch die wichtigsten Voraussetzungen des Gesetzesentwurfes und die aktuelle Phase des Gesetzgebungsverfahrens besprochen.

Rzeczpospolita

Ein Experte von WTS&SAJA beantwortet eine Leserfrage nach der Berechnung von 8% USt bei Renovierungsarbeiten, die im Abreißen von Fliesen und Isolierung, Feststellung und Liquidierung undichter Stellen und Verlegung neuer Fliesen auf überdachten Balkons in einem Wohngebäude im Rahmen des Sozialwohnungsbauprogramms bestehen.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen verweisen darauf, dass trotz der geltenden Vorschriften bzgl. des USt-Satzes für die Lieferung medizinischer Erzeugnisse bei den Steuerpflichtigen viele Zweifel in Bezug auf die Besteuerung der Lieferung der Ersatzteile für diese Erzeugnisse entstanden sind. Diese Zweifel ergeben sich sowohl aus den fehlenden direkten Regelungen des UStG als auch aus der nichteinheitlichen Auslegungslinie des Finanzministers. Die Autorinnen verweisen auf ausgewählte individuelle verbindliche Auskünfte des Finanzministers und auf die allgemeine verbindliche Auskunft vom 29.12.2015, die die bestehenden Zweifel beendet und eigentlich den Weg zur Beantragung individueller verbindlicher Auskünfte zu diesem Thema schließt.

Rzeczpospolita

Ein Experten-Kommentar zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts I SA/Gd 1675/15 bzgl. der Erfassung von Sonderzahlungen und Prämien für Mitarbeiter aus dem Gewinn nach Steuern als abzugsfähige Betriebsausgaben. Der Experte teilte den Standpunkt des Gerichts, nach dem Sonderzahlungen und Prämien, die den Mitarbeitern aus dem Gewinn nach Steuern ausgezahlt werden, als abzugsfähige Betriebsausgaben betrachtet werden können, denn das KStG schließt dies nicht aus. Derartige Sonderzahlungen und Prämien können im Jahr ihrer Auszahlung als abzugsfähige Betriebsausgaben erfasst werden.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen weisen auf die Gefahr der Entstehung einer Pflicht zur Aufzeichnung der umsatzsteuerpflichtigen Umsätze bei Erbringung von Dienstleistungen für nichtgewerbetreibende natürliche Personen hin, wenn die Zahlung dafür mit einer Kreditkarte erfolgt. Diese Gefahr folgt aus der neuen Auffassung des Finanzministers, die in den individuellen verbindlichen Auskünften zum Ausdruck kommt. Danach stellt die Zahlung mit einer Kreditkarte keine Zahlung über eine Bank dar. Die Zahlung über die Bank ist nämlich eine der Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Befreiung von der Pflicht zur Aufzeichnung der Umsätze mithilfe einer Registrierkasse.

Rzeczpospolita

Die Autoren verweisen auf Fälle, die sich aus den Bestimmungen des UStG ergeben, in denen der 8% Steuersatz anwendbar ist, u.a. Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in Wohnhäusern. Sie nennen konkrete Bedingungen, die von den Steuerpflichtigen dafür zu erfüllen sind. Die Autoren betrachten auch Einzelfälle, in denen sie aufgrund der aktuellen individuellen verbindlichen Auskünfte und Urteile der Verwaltungsgerichte die Möglichkeiten für die Anwendung des 8% MwSt-Satzes beurteilen.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen schildern Konsequenzen in der MwSt, die für Steuerpflichtige aufgrund der Erbringung von elektronischen Dienstleistungen für natürliche Personen, die keine Gewerbetätigkeit ausüben, entstehen können, u.a. obligatorische Aufzeichnung der Umsätze mithilfe einer Registrierkasse. Sie weisen dabei auf die mögliche Freistellung von dieser Pflicht hin, wenn die vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt werden. Die Autorinnen erwähnen auch die für Steuerpflichtige lästigen Pflichten, wenn keine Freistellung in Anspruch genommen werden kann.  

Rzeczpospolita

Expertenkommentar zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts I SA/Gl 714/15 bzgl. der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Zinsen von Darlehensverträgen, die vor dem 01.01.2005 geschlossen wurden. Gemäß dem Urteilsinhalt sind die Zinsen, die einem dänischen Gesellschafter für das vor dem 01.01.2005 gewährte Darlehen bezahlt wurden, in voller Höhe als abzugsfähige Betriebsausgaben zu erfassen, d.h. sie unterliegen keinen Beschränkungen aufgrund von Thin Capitalization. Diese Möglichkeit umfasst auch Darlehen, die in den Jahren 2001-2004 von Gesellschaftern aus anderen EU-Ländern außer Dänemark gewährt wurden.   

Puls Biznesu

Die Expertin kommentiert die Änderungen im UStG in Bezug auf die sog. „Vorproportion” und weist auf die Zweifel der Steuerpflichtigen in Bezug auf ihre richtige Anwendung hin. Die Expertin zieht eine individuelle verbindliche Auskunft des Finanzministers heran und zeigt auf ihrer Basis, bei welchen Tätigkeiten der Steuerpflichtigen keine Vorproportion bei der Umsatzsteuer zur Anwendung kommt.

Rzeczpospolita

Die Autorinnen besprechen das wirtschaftlich einheitliche Geschäft, das am 01.07.2015 in die Bestimmungen des UStG, die das Reverse-Charge-Verfahren bei der Lieferung sensibler Waren regeln, aufgenommen wurde. Sie verweisen auf die zahlreichen praktischen Auslegungszweifel, die sich aus dem Inhalt der neuen Vorschriften ergeben und trotz deren Geltung seit mehr als einem halben Jahr bei den Steuerpflichtigen weiterhin bestehen.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen besprechen die Änderung in den Ertragsteuervorschriften, die am 01.01.2017 in Kraft treten wird und sich auf die Verrechnungspreisdokumentation bezieht. Sie weisen besonders auf den Umfang der neuen VP-Dokumentation, auf die Unternehmer, die zu ihrer Erstellung verpflichtet sind und auf die Rolle der nach den neuen Bestimmungen zu erstellenden VP-Dokumentation im Datenaustausch zwischen den Mitgliedstaaten hin.

Puls Biznesu

Der Artikel bespricht Änderungen in der Abgabenordnung, die seit dem 01.01.2016 eingeführt wurden und sich auf die individuellen verbindlichen Auskünfte der Steuerbehörden beziehen. Die Expertin kommentiert die Änderung in Bezug auf die verbindliche Auskunft, die der Auftraggeber in einer öffentlichen Ausschreibung erhalten hat und die sich auf die Methode der Preisermittlung bezieht. Sie verweist auch auf eine Lösung im Falle, wenn der Auftragnehmer in der Ausschreibung bereits über seine eigene verbindliche Auskunft verfügt, die sich von jener des Auftraggebers unterscheidet.

Puls Biznesu

Die Autorin verweist auf die Erweiterung der Pflichten von Steuerzahlern, die ab Januar 2016 die Steuerinformationen PIT-11 erstellen werden. Neben den wichtigsten Personalangaben ihrer Arbeitnehmer und Auftragnehmer haben die Steuerzahler u.a. anzugeben, ob die jeweilige Person einer beschränkten oder unbeschränkten Steuerpflicht in Polen unterliegt. Somit werden die Steuerzahler verpflichtet, die steuerliche Ansässigkeit der Personen festzustellen, für die sie die Steuerinformation PIT-11 erstellen. Die Steuerzahler müssen also nicht nur zusätzliche Daten von ihren Steuerpflichtigen bzgl. ihrer persönlichen und beruflichen Situation erheben, sondern auch die einschlägigen Vorschriften der entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommen anwenden.

Rzeczpospolita

Expertenkommentar zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts I SA/Gl 526/15 bzgl. der Verlustverrechnung durch den Gesellschafter einer liquidierten GbR. Diesem Urteil nach kann der Gesellschafter einer GbR, die infolge der Insolvenz abgewickelt wurde, 100% der Verluste, die in der Firma in fünf aufeinanderfolgenden Jahren entstanden sind, nicht einmalig verrechnen. Die Expertin verwies auf die Möglichkeit, den Verlust im folgenden Steuerjahr zu verrechnen, sofern der Steuerpflichtige wirtschaftliche Aktivitäten in einer neuen Form aufnimmt und daraus Einkommen aus der sog. "außerlandwirtschaftlichen Gewerbetätigkeit" erzielt.

Rzeczpospolita –
Dobra Firma

In dem Artikel präsentiert Magdalena Saja die Vor- und Nachteile einer Steuerprüfung in elektronischer Form.

Rzeczpospolita –
Prawo co dnia

In dem Artikel werden die Konsequenzen in Form von finanziellen Sanktionen der EU aufgrund der  verspäteten Einführung des Gesetzes über den automatischen Informationsaustauschs in Steuersachen zwischen den Steuerverwaltungen der EU-Mitgliedsstaaten besprochen. Der Gesetzesentwurf wird derzeit konsultiert. Das Gesetz sollte am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Nach Meinung von Magdalena Saja wäre es aus Sicht der Interessen der polnischen Steuerverwaltung erwünscht, dass die Richtlinie möglichst bald umgesetzt wird.

Dziennik Gazeta Prawna

In einem Interview wies der Experte auf die Vorteile des in Deutschland eingeführten ELSTER-Verfahrens hin. Es handelt sich dabei um die Abwicklung der Steuererklärungen und sonstiger Anträge über das Internet. Im Rahmen dieses Verfahrens können die Steuerpflichtigen auch ihre Steuerberater ermächtigen, ihr Steuerkonto beim Fiskus online einzusehen. Von einer solchen Lösung könnten in Polen die Steuerbehörden, aber vor allem alle Steuerpflichtigen profitieren. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezog sich auf die Klassifizierung der Ausgaben für den Mietzins für die Nutzung eines Pkws und für die Serviceleistungen als Ausgaben für die Erlangung des Rechtstitels für die Nutzung des Fahrzeugs und nicht als Betriebskosten. Der Experte erläutert, dass gemäß der aktuellen diesbezüglichen Rechtsprechungslinie der Mietzins  für Autos und die Ausgaben für die Serviceleistungen nicht unter den Begriff der Betriebskosten dieses Autos fallen und als abzugsfähige Betriebsausgaben nach den allgemeinen Grundsätzen einzustufen sind. 

Dziennik Gazeta Prawna

Der Artikel spricht die Problematik i.Z.m. den Ermittlungsmethoden von Einkünften aus dem Treibstoff, der von Mitarbeitern bei Privatnutzung der Dienstfahrzeuge verbraucht wird und ihrer Überprüfung durch die Steuerbehörden im Rahmen der Betriebsprüfungen an. Der Experte verweist auf die praktischen Seiten dieser Frage. 

Rzeczpospolita

Bericht über die Konferenz „Konzerne unter internationaler Steueraufsicht”, die von WTS&SAJA am 8. Dezember 2015 in Warschau organisiert wurde. Während der Konferenz wurden praktische Erfahrungen präsentiert, die bei den Vorbereitungen auf die neuen Nachweis- und Berichterstattungspflichten sowie bei erfolgreicher Verteidigung in den Auseinandersetzungen mit den Steuerbehörden behilflich sein sollen, damit die persönliche Haftung der Geschäftsführer und Führungskräfte verhindert werden kann.

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezog sich auf die richtige Umsatzbesteuerung von Konditoreierzeugnissen und frischen Kuchen mit der Mindesthaltbarkeitsfrist bzw. Verbrauchsfrist über 45 Tage. Der Experte wies darauf hin, dass nach der aktuellen Rechtsprechungslinie diese Produkte mit 23% MwSt zu besteuern sind.

Dziennik Gazeta Prawna

Der Experte verweist darauf, dass ab 2016 die Annahme gilt, dass nicht offengelegte Einnahmen aus Geschäften stammen, die Gegenstand rechtswirksamer Verträge sind. Dadurch wird der Anwendungsumfang der Sanktionssteuer i.H.v. 75% erweitert. Soviel beträgt der ESt-Satz für nicht offengelegte Einnahmen. Diesen Sondersanktionen von Fiskus sind natürliche Personen ausgesetzt, deren Ausgaben über die deklarierten Einnahmen hinausgehen und die die Finanzierungsquelle für diesen Überschuss nicht nennen können. 

Dziennik Gazeta Prawna

Der Artikel erläutert den aktuellen Standpunkt der Steuerbehörden in Bezug auf die Besteuerung der gastronomischen Leistungen. Der Finanzminister beanstandet in seiner neuesten individuellen verbindlichen Auskunft z.B. die Besteuerungsart von Kombi-Menüs und bestreitet die Stichhaltigkeit der gewährten Rabatte. Der Experte verweist darauf, dass der Fiskus ohne eine Rechtsgrundlage die von Steuerpflichtigen angebotenen Preise nicht beeinflussen kann und weist auf die Möglichkeit der Preisgestaltung durch Rabatte und durch das Anbieten sog. gleichartiger Waren hin. 

Nieruchomości

Der Artikel präsentiert die aktuelle Rechtsprechung von Verwaltungsgerichten in Bezug auf die Anwendung der ermäßigten USt-Sätze bzw. die USt-Befreiung für die Lieferung der Versorgungsleistungen bei der Vermietung von Immobilien. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil betraf die Befreiung der Vermittlungsleistungen bei der Schadensabwicklung in der Krankenversicherung von der Umsatzsteuer. Der Experte betonte, dass die USt-Befreiung für eine Gesellschaft, die sich mit der Schadensabwicklung in der Krankenversicherung beschäftigt, nicht dadurch ausgeschlossen werden kann, dass diese Gesellschaft in keinem Rechtsverhältnis mit dem Versicherten, sondern ausschließlich mit der Versicherungsanstalt steht, für die sie ihre Tätigkeiten ausübt.

Puls Biznesu

Der Artikel präsentiert Änderungen bzgl. der Umsatzbesteuerung des Verkaufs der digitalen Währung (sog. Bitcoin) i.Z.m. der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 22. Oktober 2015. Der Gerichtshof hat nämlich entschieden, dass für die USt-Zwecke Bitcoin als traditionelle Währung zu betrachten ist und daher umsatzsteuerfrei gehandelt wird. Der Experte hat darauf hingedeutet, dass eine andere Qualifizierung dieser Währung vom Gerichtshof in Zukunft legislative Maßnahmen in Polen und Anpassungen des USt-Satzes herbeiführen kann.

ISB News
(publikacja elektroniczna)

Der Experte von WTS&SAJA bespricht die aktuellen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers bzgl. der Organisierung von Firmenveranstaltungen durch Arbeitgeber für Arbeitnehmer und ihre Familien und Begleitpersonen. Nach diesen Auskünften können Ausgaben, die auf mit den Arbeitnehmern nicht verwandte Teilnehmer der Firmenveranstaltung entfallen, vom Arbeitgeber nicht abgezogen werden. 

Puls Biznesu

Im Artikel wird die richtige Einstufung der Managerverträge für die USt-Zwecke besprochen. Die Experten weisen auf die Abweichungen in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte und in den verbindlichen Auskünften des Finanzministers hin. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil betraf die Ermittlung der USt-Bemessungsgrundlage von Sacheinlagen in eine KGaA gegen Aktien. Der Experte weist auf die Optimierungsmöglichkeiten für Steuerpflichtige hin, die sich aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts ergeben. 

ISB News
(publikacja elektroniczna)

Der Experte von WTS&SAJA bespricht die aktuellen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers in Bezug auf die Ansetzung der Ausgaben des Arbeitgebers für die Finanzierung der medizinischen Leistungspakete für die Familienangehörigen seiner Mitarbeiter als abzugsfähige Betriebsausgaben der Firma. 

Puls Biznesu

Der Artikel bezieht sich auf individuelle verbindliche Auskünfte, die Auftraggeber in öffentlichen Ausschreibungen ab 2016 in Bezug auf den USt-Satz, der Bestandteil des Preises für den Auftragsgegenstand ist, einholen können. Der Experte weist auf die Vorteile der neuen Bestimmungen hin, besonders auf den Schutz, den sowohl der Auftraggeber als auch die potentiellen Auftragnehmer genießen können. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezieht sich auf die Möglichkeit, die Zinsen aus einem Cash Pool-Vertrag als abzugsfähige Betriebsausgaben anzusetzen, und zwar ohne Einschränkungen aufgrund der Bestimmungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung. Der Experte deutet auf die Vorteile für die Steuerpflichtigen hin, die sich aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts ergeben, besonders für Gruppenunternehmen. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezieht sich auf die Möglichkeit, die sog. nicht eintreibbaren Forderungen als abzugsfähige Betriebsausgaben zu betrachten. Der Experte verweist auf die praktischen Aspekte der Erlangung von Nachweisen, um den Zahlungsausfall glaubhaft zu machen und als abzugsfähige Betriebsausgaben anzusetzen. 

Puls Biznesu

Der Artikel betrifft praktische Unklarheiten bzgl. der Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung und somit des Zeitpunkts für die USt-Abrechnung bei der Lieferung von Waren, die von einer Kurierfirma befördert werden. Der Experte weist auf die Schwierigkeiten mit einer präzisen Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung hin, die sich aus den Besonderheiten von Einzelfällen ergeben und beruft sich dabei auf die diesbezüglichen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers. 

Puls Biznesu

Der Artikel betrifft praktische Unklarheiten bzgl. der Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung und somit des Zeitpunkts für die USt-Abrechnung bei der Lieferung von Waren, die von einer Kurierfirma befördert werden. Der Experte weist auf die Schwierigkeiten mit einer präzisen Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung hin, die sich aus den Besonderheiten von Einzelfällen ergeben und beruft sich dabei auf die diesbezüglichen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers. 

Rzeczpospolita –
Prawo co dnia

Das Urteil bezog sich auf die Frage, ob die Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas (Medien) als getrennte Leistungen neben der Vermietung betrachtet und mit getrennten MwSt-Sätzen besteuert werden kann. Der Experte von WTS&SAJA verwies auf die diesbezügliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und auf Bedingungen, die bei einer getrennten Umsatzbesteuerung der Versorgungsleistungen zu erfüllen sind. 

Rzeczpospolita –
Dobra Firma

Das Urteil bezog sich auf die Frage, ob die Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas (Medien) als getrennte Leistungen neben der Vermietung betrachtet und mit getrennten MwSt-Sätzen besteuert werden kann. Der Experte von WTS&SAJA verwies auf die diesbezügliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und auf Bedingungen, die bei einer getrennten Umsatzbesteuerung der Versorgungsleistungen zu erfüllen sind. 

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