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Puls Biznesu

Steuerpflichtige Unternehmer sind nicht verpflichtet, Rechnungen zum Nachweisen eines Verkaufsgeschäfts für einen anderen Umsatzsteuerpflichtigen auszustellen, wenn sie dafür einen Kassenbeleg ausstellen, der aufgrund des UStG als eine sog. vereinfachte Rechnung betrachtet wird (Art. 106h Abs. 1 Nr. 1 UStG). Die Autorinnen nennen die Bestandteile eines solchen Kassenbelegs, die dafür erforderlich sind sowie die Beschränkungen beim Ausstellen einer vereinfachten Rechnung. 

Puls Biznesu

Am 11. April 2017 ist ein bahnbrechendes Urteil des Hauptverwaltungsgerichts ergangen (I FSK 1104/15), in dem eine neue Vorgehensweise bei der Auslegung des Begriffes kontinuierliche Lieferung von Dienstleistungen präsentiert wird. Das Hauptverwaltungsgericht hat festgestellt, dass unter kontinuierlich gelieferten Dienstleistungen auch Dienstleistungen zu verstehen sind, die wiederholbare Geschäfte betreffen, auch wenn sie in unterbrochener Weise, also mit Pausen, geliefert werden. Dieses Urteil kann positive Folgen für Unternehmer haben, weil dadurch der Zeitpunkt verschoben wird, zu dem die Steuerschuld entsteht. Die Autorinnen stellen die bisherige Rechtsprechungslinie dar und zeigen auf, welche Auswirkungen die neue Vorgehensweise für Steuerpflichtige entfaltet.

Rzeczpospolita

Bis zum 31. Dezember 2017 haben Muttergesellschaften polnischer Konzerne, deren konsolidierte Umsätze im vorangehenden Geschäftsjahr den Betrag 750 Mio. Euro überschreiten, sowie manche Gesellschaften ausländischer Konzerne zum ersten Mal länderbezogene Berichte (sog. Country-by-Country Reporting, CbCR) vorlegen. Ferner ist jedes polnische Unternehmen, das einem berichtspflichtigen Konzern angehört, verpflichtet, eine Erklärung abzugeben und dort die berichterstattende Gesellschaft sowie deren Steuergebiet anzugeben. Bei Verletzung der Pflicht zur Vorlage des länderbezogenen Berichts oder der Erklärung wird eine Geldstrafe bis zu 1 Mio. PLN verhängt. Die Finanzverwaltung wird die Berichte mit den Steuerbehörden anderer Staaten austauschen und dadurch mögliche Gewinnverlagerungen ins Ausland identifizieren. Im Artikel werden notwendige Bestandteile des länderbezogenen Berichts besprochen.

Rzeczpospolita

Nach dem neuesten Urteil des Hauptverwaltungsgerichts vom 9. März 2017 (I FSK 1854/14) dürfen Scheinrechnungen nur dann berichtigt werden, wenn der Rechnungsempfänger die Vorsteuer noch nicht abgezogen hat. Experten von WTS&Saja erklären, auf welche Probleme Steuerpflichtige im Falle von Scheinrechnungen stoßen, und besprechen den Standpunkt der Finanzverwaltung und der Verwaltungsgerichte im Hinblick auf die Berichtung dieser Rechnungen.

Puls Biznesu

Der Artikel präsentiert Schwierigkeiten, auf die Steuerpflichtige bei Bestimmung des Umsatzsteuersatzes für substituierbare (ähnliche Produkte) stoßen. Experten von WTS&SAJA besprechen dieses Thema im Detail und ziehen hierfür verbindliche Auskünfte der Finanzverwaltung heran. Zur Bestimmung des entsprechenden Umsatzsteuersatzes auf Lebensmittelprodukte stützt sich das Umsatzsteuergesetz auf die Polnische Klassifikation von Waren und Dienstleistungen. Dies führt oft dazu, dass Produkte, die aus der Sicht des Verbrauchers ähnlich sind, nach verschiedenen Umsatzsteuersätzen besteuert werden, z.B. wegen geringer Unterschiede in der Zusammensetzung, des Haltbarkeitsdatums oder der Form der Lieferung an den Verbraucher. Ein höherer Umsatzsteuersatz führt unmittelbar zu einem höheren Produktpreis, was sich auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Nachfrage nachteilig auswirkt.

Dziennik Gazeta Prawna

Viele Unternehmer bieten Preisnachlässe, um ihr Angebot attraktiver zu machen. Es passiert, dass diese nicht dem unmittelbaren Geschäftspartner, sondern dem nächsten Abnehmer gewährt werden (sog. indirekter Preisnachlass). Steuerpflichtige haben dann Zweifel daran, wie ein derartiger Preisnachlass nach dem Umsatzsteuergesetz abzurechnen und nachzuweisen ist. Die Autorinnen beachten die neuesten verbindlichen Auskünfte der Finanzverwaltung und beschreiben Schritt für Schritt, wie gewährte und erhaltene indirekte Preisnachlässe abzurechnen sind.

Puls Biznesu

Das Umsatzsteuergesetz sieht drei Fristen für die Beantragung der Umsatzsteuervergütung vor. Experten von WTS&SAJA besprechen jede der Fristen sowie Voraussetzungen für deren Inanspruchnahme. Die erste Frist gilt generell und beträgt 60 Tage. Sollte der Steuerpflichtige im Abrechnungszeitraum keinen steuerpflichtigen Verkauf getätigt haben, verlängert sich diese Frist auf 180 Tage und kann nach Stellung eines schriftlichen Antrags und einer Sicherheitsleistung auf die grundsätzliche Frist verkürzt werden. Der kürzesten gesetzlich zulässigen Frist für die Umsatzsteuervergütung von 25 Tagen kommt wegen zahlreicher und schwierig erfüllbarer Voraussetzungen kaum praktische Bedeutung zu. Dem Entwurf der Novelle zum Umsatzsteuergesetz ist zu entnehmen, dass bei Einführung des Split-Payment-Verfahrens die gekürzte Frist für die Umsatzsteuervergütung als grundsätzliche Frist gelten kann, jedoch nur im Falle jener Steuerpflichtigen, die die vorgeschlagenen Lösungen umsetzen.

Rzeczpospolita

Nach den novellierten Rechtsvorschriften über die Berichterstattung im Bereich der Verrechnungspreise sind Steuerpflichtige, deren Einnahmen oder Ausgaben im jeweiligen Steuerjahr den Betrag von 10 Mio. Euro überschreiten, verpflichtet, einen CIT-TP Bericht vorzulegen. Durch Analyse der Angaben soll der inländischen Finanzverwaltung möglich sein, Unternehmen für Betriebsprüfungen im Hinblick auf Verrechnungspreise auszuwählen. Bei der Berichterstellung kann die Bestimmung eines Funktionsprofils die meisten Schwierigkeiten bereiten. Im Artikel werden Funktionsprofile von Herstellern, Vertreibern, Forschungs- und Entwicklungsbetrieben sowie Dienstleistern dargestellt. Es wird auch darauf hingewiesen, dass die Angaben im CIT-TP Bericht mit denen in der Jahressteuererklärung vereinbar sein sollen. Diskrepanzen können von der Finanzverwaltung als Signal für die Durchführung einer Betriebsprüfung interpretiert werden.

Rzeczpospolita

Expertinnen von WTS&SAJA beantworten eine Leserfrage nach der Einkommen- und Umsatzsteuer auf die Überführung eines Fahrzeugs ins Privatvermögen, das nach Leasingende gekauft und für Betriebszwecke verwendet wurde. Für die Umsatzsteuerpflichtigkeit dieser Überführung ist von grundlegender Bedeutung, ob der Steuerpflichtige beim Erwerb des Fahrzeugs berechtigt war, die Vorsteuer abzuziehen. Da in diesem Fall der Leser Anspruch auf den Vorsteuerabzug hatte, wird auch die Überführung des Fahrzeugs ins Privatvermögen umsatzsteuerpflichtig sein, und zwar unabhängig davon, ob diese Überführung unmittelbar nach Aussetzung der Geschäftstätigkeit oder erst nach ihrer Beendigung erfolgt. Die Überführung des Fahrzeugs ins Privatvermögen ist nicht einkommensteuerpflichtig, weil keine Einnahme entsteht. Sollte jedoch das Fahrzeug zunächst ins Privatvermögen überführt und dann binnen 6 Jahren verkauft werden, so unterliegt der Verkauf der Einkommensteuer.

Rzeczpospolita

Ein Kommentar des Experten von WTS&SAJA zum Urteil des Hauptverwaltungsgerichts vom 29.06.2017 (I FSK 2030/15) über die Mehrwertsteuererstattung an Reisende. Im Rahmen des Erstattungsverfahrens erstattet ein Verkäufer die vom Reisenden in Polen gezahlten Mehrwertsteuer, sofern der Reisende ein von der Zollbehörde bescheinigtes TAX FREE Dokument vorlegt. Der Verkäufer ist dabei nicht verpflichtet, die Zweckbestimmung der erworbenen Waren oder die Kaufhäufigkeit zu überprüfen. Bis auf die Mehrwertsteuererstattung obliegen dem Verkäufer lt. Umsatzsteuergesetz keine zusätzlichen Pflichten. Im ergangenen Urteil hat das Gericht betont, dass Zollbehörden, die TAX FREE Dokumente bestätigen, verpflichtet seien, diese Überprüfung durchzuführen und dadurch die Erschleichung der Mehrwertsteuererstattung auszuschließen.

Puls Biznesu

In dem Beitrag werden praktische Probleme besprochen, die für die Steuerpflichtigen nach dem Inkrafttreten der Vorschriften bzgl. der USt-Abrechnung durch den Erwerber bei Bauleistungen nach Anhang Nr. 14 zum UStG entstehen. Nach den novellierten Bestimmungen ist das Reverse-Charge-Verfahren anwendbar, wenn der Dienstleister solche Leistungen als Subunternehmer erbringt. Da der Subunternehmer im UStG nicht definiert ist, sind bei den Steuerpflichtigen viele Zweifel entstanden. Sie stellten also zahlreiche Anträge auf individuelle verbindliche Auskünfte, um sie auszuräumen. Die Autoren bringen ausgewählte verbindliche Auskünfte der Steuerbehörden vor und besprechen die wichtigsten Fragen in diesem Bereich, u.a. die, dass man bei der Feststellung des Typs eines Subunternehmers auf die gesetzliche Definition zurückgreifen muss und dass das Reverse-Charge-Verfahren nur dann angewandt werden kann, wenn zwei Aufträge vorliegen: die Ausführung der Leistungen durch den Hauptunternehmer für den Investor und durch den Subunternehmer für den Hauptunternehmer.

Puls Biznesu

Am 1. Juni 2017 sind Änderungen in Kraft getreten, die mit dem Gesetz vom 7. April 2017 über die Änderung des Gesetzes Verwaltungsprozessordnung und einiger anderer Gesetze eingeführt wurden. Es gibt u.a. Änderungen im verwaltungsgerichtlichen Verfahren. Die Novelle hebt das Institut der Aufforderung zur Beseitigung der Rechtsverletzung in Bezug auf steuerliche verbindliche Auskünfte auf. Nach dem neuen Verfahren kann der Steuerpflichtige eine negative verbindliche Auskunft direkt beim Verwaltungsgericht anfechten. Dadurch wird das ganze Verfahren um ca. 45 Tage verkürzt.

Rzeczpospolita

Im Artikel werden die neuen Auflagen bzgl. der Warenbeförderung für Steuerpflichtige aufgrund des Gesetzes zur Überwachung der Warenbeförderung im Straßenverkehr vom 9. März 2017 beschrieben. Es werden hier insbesondere die Fragen bzgl. der Waren angesprochen, die der Überwachung aufgrund des Gesetzes unterliegen und bzgl. der Unternehmer, die diese Waren befördern. Das Gesetz führt ein Überwachungssystem ein, d.i. das SENT-System, in das die Daten zur Warenbeförderung einzugeben sind.  Die an der Beförderung beteiligten Unternehmer sind verpflichtet, sich über die E-Plattform PUESC anzumelden und das Register mit Daten zur beförderten Ware zu ergänzen. Bei Nichterfüllung der gesetzlichen Pflichten drohen den Meldepflichtigen Strafen.

Puls Biznesu

Die Experten von WTS&SAJA besprechen in dem Beitrag die Zweifel, welche mit der buchhalterischen Aufzeichnung und der Berechnung der in Anspruch genommenen öffentlichen Hilfe verbunden sind, wenn die Gesellschaft über mehrere Genehmigungen für die Gewerbetätigkeit in einer Sonderwirtschaftszone verfügt. Nach Ansicht der Autorinnen müsste Unternehmen, die mehrere solche Genehmigungen haben, das Recht zustehen, eine buchhalterische Aufzeichnung für alle Genehmigungen zu führen und die öffentliche Hilfe in Form einer KSt-Befreiung chronologisch abzurechnen. Obgleich diese Auffassung in gerichtlichen Urteilen bekräftigt wird, vertreten die Steuerbehörden einen abweichenden Standpunkt. Seit 2015 verweisen die Steuerbehörden einheitlich darauf, dass Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit in Sonderwirtschaftszonen aufgrund mehrerer Genehmigungen betreiben, die zulässigen Limits für die öffentliche Hilfe für jede Genehmigung separat zu betrachten haben. Demzufolge sind die Unternehmer verpflichtet, für jede SWZ-Genehmigung eine separate Aufzeichnung zu führen.

Rzeczpospolita

Im Artikel wird die Berichtigung des fehlerhaften USt-Satzes auf dem Beleg aus einer Registrierkasse besprochen. Die Autorinnen schildern die Methoden der Berichtigung von Registrierkassenbelegen sowohl beim Verkauf mit einem zu hohen als auch mit einem zu niedrigen MwSt-Satz. Sie erklären auch, wie zu verfahren ist, wenn ein falscher MwSt-Satz auf den Kassenbelegen bei einem Unternehmer vorkommt, der steuerfrei ist.

Puls Biznesu

Der Artikel bezieht sich auf die Pflichten i.Z.m. der Aufbewahrung der steuerlichen Dokumentation, wenn die steuerlichen Verluste aus den Vorjahren verrechnet werden. Nach der Abgabenordnung haben die Steuerpflichtigen die Rechnungsbücher und die mit der Buchführung zusammenhängenden Unterlagen bis zum Ablauf der Verjährungsfrist der Steuerschuld aufzubewahren, d.h. grundsätzlich fünf Jahre nach Ende des Kalenderjahres, in dem die Zahlungsfrist für die Steuerschuld abgelaufen ist. Diese Regel gilt allerdings nicht für Steuerpflichtige, die die steuerlichen Verluste aus Vorjahren verrechnen. In dem Fall kann die Verjährungsfrist praktisch bis zu 11 Jahren verlängert werden. Diese Steuerpflichtigen sollten also ihre Buchführungsunterlagen entsprechend länger behalten. Wenn sie fehlen, kann das negative Folgen seitens der Steuerbehörden haben, u.a. die finanzstrafrechtliche Haftung. Sollten die erforderlichen Unterlagen nicht existieren, sollte der Steuerpflichtige alle Anstrengungen unternehmen, um sie wiederherzustellen.

Gazeta Prawna

Der Verkauf von Gebäuden oder Teilen davon ist in Polen grundsätzlich umsatzsteuerfrei. Es bestehen allerdings zwei Ausnahmen von dieser Regel. Die Autorinnen erklären, wann die Lieferung von Gebäuden umsatzsteuerfrei ist und wie zu verfahren ist, wenn die Voraussetzungen für die USt-Befreiung nur in Bezug auf einen Teil der Immobilie erfüllt sind.

Rzeczpospolita

Der Artikel erklärt das Institut des Steuervertreters für die USt-Abrechnung beim Import von Waren, deren Bestimmungsort ein anderer EU-Mitgliedsstaat ist. Der Steuervertreter kann die Pflichten i.Z.m. der USt-Abrechnung für den Importeur der Waren nach Polen übernehmen. Die Bestellung eines Steuervertreters ermöglicht dem Importeur in dem Fall, die umsatzsteuerrechtliche Eintragung in Polen zu vermeiden. Um diese Lösung in Anspruch zu nehmen, muss man allerdings die im Artikel genannten Bedingungen erfüllen.

Puls Biznesu

In dem Beitrag wird eine alternative Lösung für die USt-Abrechnung beim Warenimport geschildert, d.h. die vereinfachte USt-Abrechnung in der Voranmeldung. Die Autoren stellen die Voraussetzungen vor, die erfüllt werden müssen, damit der Steuerpflichtige die vereinfachte Methode der USt-Abrechnung beim Warenimport in Anspruch nehmen kann. Zudem werden die Vorteile dieser Abrechnungsmethode aufgezeigt, u.a. keine faktische Bezahlung der USt, die sich auf die Liquidität der Importeure erheblich auswirkt.

Rzeczpospolita

Die Vorschriften, die die Steuerpflichtigen zur Erstellung von Master File verpflichten, gelten in Polen seit dem 1. Januar 2017. Steuerpflichtige, bei denen die Erträge oder Aufwendungen im letzten Steuerjahr den Gegenwert von 20 Mio. EUR überschritten haben, müssen überprüfen, ob die Unternehmensgruppe, der sie angehören, das Master File erstellt und ob es den polnischen Gesetzen genügt. Eine Dokumentation, die nicht vollständig ist, ist entsprechend zu ergänzen. Eine Dokumentation, die in einer Fremdsprache erstellt wurde, ist rechtzeitig ins Polnische zu übersetzen. Die Vorschriften zu Master File in ihrer jetzigen Form bereiten viele praktische Probleme und sorgen für Unklarheiten. Folglich könnten die Steuerpflichtigen in manchen Fällen gezwungen sein, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, um den Anforderungen zu genügen.

Puls Biznesu

In dem Beitrag werden die umsatzsteuerlichen Folgen der Finanzierung der Schulungen für Mitarbeiter durch die Arbeitgeber besprochen, besonders wenn ein Vertrag über die Übernahme der Schulungskosten mit dem Mitarbeiter unterzeichnet wird. In der Regel verpflichten sich die Mitarbeiter in solchen Verträgen, die Schulungskosten zu decken, wenn der Arbeitsvertrag von ihnen vorzeitig gekündigt wird. Diese Fragen werden im Gesetz nicht direkt geregelt. Die Betrachtung der Zahlung des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber als Entgelt für eine Dienstleistung ist nicht offensichtlich. Man könnte nämlich davon ausgehen, dass die Zahlung eine Entschädigung darstellt und dann keiner Umsatzsteuer unterliegt. Eine wichtige Rolle bei der Feststellung des Charakters einer Zahlung spielen die vertraglichen Bestimmungen. Die steuerlichen Folgen müssen allerdings in jedem Einzelfall separat beurteilt werden.

Puls Biznesu

In dem Beitrag beschäftigen sich die Autoren mit den sog. Sammelkorrekturrechnungen, insbesondere unter Berücksichtigung der Bedingungen, die zu erfüllen sind, damit der Steuerpflichtige eine solche Korrekturrechnung ausstellen kann, und nennen die Angaben, die in der Rechnung enthalten sein müssen. Außerdem werden hier die Vorteile der Sammelkorrekturrechnungen geschildert, v.a. der, dass keine Einzelkorrekturrechnungen für jeden zu korrigierenden Beleg ausgestellt werden müssen. Ein weiterer praktischer Aspekt der sog. Sammelkorrekturrechnungen, der von den Autoren angesprochen wird, ist der Währungskurs für die Umrechnung der Fremdwährungsbeträge in PLN. Dieses Thema wurde in Anlehnung an den diesbezüglichen Standpunkt der Steuerbehörden besprochen.

Rzeczpospolita

Die Experten von WTS&Saja besprechen in dem Artikel, welcher Unternehmer die Lohnkosten und die Abschreibungen für den Monat abrechnen soll, in dem eine Organschaft aufgelöst wird, wenn die Gruppe im Laufe eines Monats die Stellung als Steuerpflichtiger verliert. Nach Auffassung der Autorinnen müssten diese Aufwendungen nach der Auflösung der Organschaft von der Organschaft und von ihren Mitgliedern erfasst werden, und zwar nach der Anzahl der Tage, an denen die Organschaft bestand. Demnach sind Lohnkosten und Abschreibungen, die auf die Tage im Monat proportional entfallen, an denen die Organschaft existierte, von der Organschaft zu erfassen. Nachdem die Organschaft die Stellung als körperschaftsteuerpflichtiger Rechtsträger verloren hat, sind diese Aufwendungen im Verhältnis der Tage, an denen die Gesellschaften als eigenständig steuerpflichtige Unternehmen funktionieren, in ihre individuellen Steuerabrechnungen aufzunehmen.

Rzeczpospolita

Am 1. Januar 2017 sind neue Vorschriften über die Verrechnungspreisdokumentation in Kraft getreten. Eine grundsätzliche Veränderung betrifft die Regelungen über die Entstehung der Pflicht zur Erstellung einer VP-Dokumentation. Diese Pflicht hängt jetzt von den bilanziellen Einnahmen des Steuerpflichtigen im betreffenden Steuerjahr ab. Eine Ausnahme bilden Geschäfte mit Unternehmern, die in den sog. Steueroasen ansässig sind. In dem Fall ist der Grenzwert, ab dem die Pflicht zur Erstellung der VP-Dokumentation entsteht, fest und beträgt 20 Tsd. EUR (ungeachtet der Umsätze des jeweiligen Steuerpflichtigen). Im Beitrag wird geschildert, wann Steuerpflichtige zur Erstellung der VP-Dokumentation für Geschäfte mit den in Steueroasen ansässigen Unternehmern verpflichtet sind. Die Autorinnen schreiben, welche Angaben nach den neuen Rechtsbestimmungen in der VP-Dokumentation enthalten sein müssen und legen den Steuerpflichtigen nahe, wie sie den marktüblichen Charakter der Preise in den Geschäften mit den Steueroasen nachweisen können. 

Gazeta Prawna

Die Überweisung einer Anzahlung kommt im Wirtschaftsverkehr häufig vor. Grundsätzlich bewirkt der Erhalt einer Anzahlung die Entstehung der Steuerpflicht aufgrund des UStG. Eine Ausnahme sind innergemeinschaftliche Geschäfte. In dem Fall entsteht keine Steuerpflicht. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Umsatzbesteuerung einer Anzahlung, wenn der Steuerpflichtige zum Zeitpunkt ihres Empfangs keine genaueren Informationen zur Lieferung hat, d.h. er weiß nicht, ob es eine Inlandslieferung oder eine innergemeinschaftliche Lieferung sein wird. Die Experten von WTS&Saja besprechen den diesbezüglichen Standpunkt des Finanzministers, u.a. die individuelle verbindliche Auskunft vom 29. Januar 2016, in der der Finanzminister erkannte, dass derartige Zweifel nicht zur Folge haben können, dass aufgrund der erhaltenen Anzahlung keine USt-Pflicht entsteht.  

Puls Biznesu

Wenn ein Steuerpflichtiger eine Rechnung ausstellt, hat er nach dem UStG die darin ausgewiesene Steuer zu bezahlen. Es ist in dem Fall irrelevant, ob die Rechnung korrekt oder nicht korrekt ausgestellt wurde. Wenn die Rechnung nicht korrekt oder versehentlich ausgestellt wurde, kann sie als eine sog. fiktive Rechnung betrachtet werden. Um negative Konsequenzen einer fiktiven Rechnung zu vermeiden, müsste man sie stornieren. Die Stornierung ist allerdings in den Vorschriften nicht geregelt. In der Praxis wird sie jedoch akzeptiert, wenn die Rechnung noch nicht in den Verkehr gebracht wurde. Wenn der Empfänger eine fehlerhafte Rechnung bereits erhalten hat, richtet sich die Ausstellung einer Korrekturrechnung nach den individuellen Umständen des Steuerpflichtigen. In dem Beitrag werden die möglichen Lösungen in dieser Situation aufgezeigt.

Rzeczpospolita

In dem Beitrag beschreiben die Experten von WTS&SAJA die richtige Einstufung der Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück und die diesbezügliche USt-Abrechnung. Vor dem Hintergrund der Bestimmungen des UStG und der Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU haben die Autorinnen auf Umstände hingewiesen, die bei der Feststellung zu berücksichtigen sind, ob es sich im konkreten Fall um eine Dienstleistung im Zusammenhang mit einem Grundstück handeln kann. In dem Beitrag wird besonders auf die Bedeutung der richtigen Bestimmung des Erfüllungsorts einer Dienstleistung im Zusammenhang mit einem Grundstück hingewiesen. Denn für derartige Dienstleistungen gelten nach dem UStG besondere Regeln bei der Bestimmung des Erfüllungsortes. Das wirkt sich wiederum auf die Feststellung aus, welcher der beteiligten Unternehmer (Verkäufer oder Erwerber) die USt abzurechnen hat.

Puls Biznesu

Seit dem 1. Januar 2017 wenden die Subunternehmer für die USt-Abrechnung bei den erbrachten Bauleistungen das Reverse-Charge-Verfahren an. Sowohl die Unternehmer, die Bauleistungen erbringen, als auch jene, die sie empfangen, müssen für eine korrekte USt-Abrechnung überprüfen, ob diese Dienstleistungen Bauleistungen im Sinne der neuen USt-Bestimmungen darstellen. Die Experten von WTS&Saja erklären, wie die Bauleistungen nach den neuen Vorschriften definiert werden.

Puls Biznesu

Die USt-Pflicht entsteht grundsätzlich zum Zeitpunkt der Fertigstellung einer Leistung. Zweifel im Hinblick auf die Feststellung dieses Zeitpunkts entstehen allerdings, wenn die Leistung in einem längeren Zeitraum ausgeführt bzw. in Etappen abgenommen wird. Die Autorinnen berücksichtigen die verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und weisen darauf hin, dass für die faktische Leistungsausführung der Charakter der Leistung maßgeblich ist. Für den Charakter der Leistung und für ihren Ausführungstermin können z.B. ein zivilrechtlicher Vertrag zwischen den Parteien oder geltende Rechtsbestimmungen über die Grundsätze der Ausführung jeweiliger Leistungen entscheidend sein. Wenn keine genauen Absprachen vorliegen, gilt als Ausführungszeitpunkt die Ausführung der letzten Tätigkeit, die ein Bestandteil der jeweiligen Teilleistung/Etappe der Leistung ist.

Rzeczpospolita

Die Experten von WTS&SAJA beantworten in dem Beitrag eine Leserfrage nach der etwaigen Berechnung der MwSt bei der Überlassung eines Firmenwagens für Privatzwecke. Vor dem Hintergrund des UStG haben die Autorinnen darauf verwiesen, dass in dem von der Leserin beschriebenen Fall zwei Szenarien zu erwägen wären. Im ersten Szenario hat die Leserin das Fahrzeug als natürliche Person erworben, die keine Gewerbetätigkeit betreibt, und es anschließend für die Geschäftszwecke der nach seinem Kauf aufgenommenen Gewerbetätigkeit überlassen. In diesem Fall stand der Leserin kein Anspruch auf Vorsteuerabzug, also muss sie auch keine MwSt berechnen, wenn sie den Pkw aus der Gewerbetätigkeit zurückzieht und für Privatzwecke bestimmt. Beim zweiten Szenario sieht die Situation anders aus, wenn die Leserin zum Zeitpunkt des Autokaufs eine Gewerbetätigkeit betrieben hat und umsatzsteuerpflichtig war. In dem Fall stand ihr der Anspruch auf Abzug der beim Kauf berechneten Vorsteuer zu und auch wenn sie davon keinen Gebrauch gemacht hat, ist die Rückziehung des Pkws aus der Gewerbetätigkeit für Privatzwecke umsatzsteuerpflichtig.

Puls Biznesu

In dem Artikel wird die zusammengesetzte Dienstleistung und ihre umsatzsteuerliche Abrechnung besprochen. Wegen der fehlenden genauen diesbezüglichen steuerlichen Regelungen präsentieren die Autoren den Standpunkt der Verwaltungsgerichte und der Steuerbehörden in Bezug auf die Voraussetzungen, die eine Leistung erfüllen muss, damit sie als zusammenfassende Dienstleistung betrachtet werden kann. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, gilt für die gesamte zusammenfassende Dienstleistung ein USt-Satz, und zwar derselbe wie für die Hauptleistung. Der Beitrag schildert auch Beispiele für Konsequenzen einer falschen Einstufung des jeweiligen Geschäfts als zusammenfassende Dienstleistung.

Puls Biznesu

In dem Beitrag besprechen die Experten von WTS&SAJA die steuerlichen Folgen im Fall, wenn ein Mitarbeiter der beherrschenden Gesellschaft die Aufgaben des Geschäftsführers bei der Tochtergesellschaft ohne Vergütung erfüllt. In dem Fall entstehen nämlich Zweifel, ob die Tochtergesellschaft Einkünfte aus unentgeltlichen Leistungen i.Z.m. der Wahrnehmung der Geschäftsführerfunktionen durch einen entsandten Mitarbeiter der Muttergesellschaft ohne Vergütung auszuweisen hat. Mit Rücksicht auf die neueste Auslegungsrichtung haben die Autorinnen darauf hingewiesen, dass die Tochtergesellschaft nicht verpflichtet ist, Einkünfte aus unentgeltlichen Leistungen auszuweisen, wenn ein Mitarbeiter der Muttergesellschaft die Funktion des Geschäftsführers ohne Vergütung ausübt. Eine unentgeltliche Leistung liegt vor, wenn keine Äquivalenz gegeben ist. Im betreffenden Fall gilt die an die Muttergesellschaft ausgeschüttete Dividende als eine äquivalente Leistung.

Rzeczpospolita

Das KStG enthält einen geschlossenen Katalog von Bedingungen, die Rechtsträger erfüllen müssen, um eine Organschaft zu errichten. Das Gesetz regelt allerdings nicht, ob Gesellschaften, die eine Organschaft bilden, den Organschaftsvertrag freiwillig aufheben können und wenn ja, in welcher Form. Die Experten von WTS&Saja verweisen in dem Artikel darauf, dass Gesellschaften, die eine Organschaft bilden, den Organschaftsvertrag in Form einer übereinstimmenden, notariell zu beurkundenden Erklärung rechtswirksam kündigen können. Die Autorinnen weisen auch darauf hin, dass bei einer freiwilligen Auflösung der Organschaft durch die Gesellschaften jede von ihnen sich einer anderen Organschaft anschließen kann, und zwar vor Ablauf des Steuerjahres, das dem Steuerjahr folgt, in dem die Organschaft ihren Status verloren hat (Art. 1a Abs. 13 KStG findet keine Anwendung).

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Beitrag wird die Aufzeichnung der Geschäfte zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer mithilfe einer Registrierkasse besprochen. Die Autoren präsentieren Beispiele, in denen eine unentgeltliche Warenübergabe oder Dienstleistungserbringung durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für den ersten die Pflicht zur Aufzeichnung dieses Vorfalls mithilfe einer Registrierkasse entstehen lässt. Es werden hier auch Sanktionen für die fehlende Aufzeichnung der Vorfälle mit dieser Kasse geschildert.

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Beitrag werden Auseinandersetzungen bzgl. der Erfassung indirekter Betriebsausgaben als pro rata temporis erfolgswirksam präsentiert. Nach Auffassung der Steuerbehörden gilt als Tag, an dem indirekte Kosten als getragen betrachtet werden, der Tag, an dem diese Kosten zu Aufwendungen im Sinne des Rechnungslegungsgesetzes werden. Die Verwaltungsgerichte vertreten wiederum die Meinung, dass der Tag, an dem indirekte Kosten als getragen betrachtet werden, jener Tag sei, an dem sie verbucht werden, d.h. an dem die Ausgabe in die Rechnungsbücher eingetragen wird. Demzufolge wird das von den Steuerbehörden forcierte Prinzip, nach dem der Zeitpunkt der Erfolgswirksamkeit einer Betriebsausgabe durch den Zeitpunkt der Betrachtung der Ausgabe als Kosten im Sinne des Rechnungslegungsgesetzes bedingt wird, von den Gerichten in Frage gestellt. Diese Frage ist sehr wichtig bei Kosten, die aufgrund des KStG einmalig als abzugsfähige Betriebsausgaben angesetzt werden können und aufgrund des Rechnungslegungsgesetzes zeitanteilig erfolgswirksam sind. Der Beitrag präsentiert eine Reihe von Beispielen für die Bedeutung dieser Problemstellung.

Rzeczpospolita

Das kommentierte Urteil bezieht sich auf die Folgen der Teilnahme an unentgeltlichen Kursen, die von der beruflichen Selbstverwaltung für Krankenschwester und Geburtshelfer organisiert werden. Das WVG hat entschieden, dass für die Kursteilnehmer keine Einkünfte aus unentgeltlichen Leistungen im Sinne des EStG entstehen, sofern eine Voraussetzung für die Teilnahme die regelmäßige Bezahlung der Mitgliedsbeiträge durch die Krankenschwester und Geburtshelfer ist und sofern die Kurse aus diesen Beiträgen finanziert werden können. Nach Auffassung des WVG liegt in dem Fall eine äquivalente Leistung vor, die nicht als eine unentgeltliche Leistung betrachtet werden kann.

Dziennik Gazeta Prawna

Bei Vermietungsleistungen, die vollständig mit einer Rechnung nachgewiesen werden, kann man eine Freistellung von der Pflicht zur Anwendung einer Registrierkasse in Anspruch nehmen. Es kommt allerdings vor, dass die Eigentümer der Mietobjekte zusätzlich eine Gebühr für die Versorgungsleistungen erheben und sie in den Rechnungen separat ausweisen - als eine von der Vermietung getrennte Leistung. In dem Fall können die Eigentümer von der Registrierkassenpflicht nicht befreit werden, sofern diese Gebühren von natürlichen Personen in bar erhoben werden. Der Artikel beschreibt dieses Thema und die möglichen Lösungen unter Berücksichtigung der verbindlichen Auskünfte des Finanzministers.

Rzeczpospolita

Der Artikel präsentiert das Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts Warschau (WVG) III SA/Wa 2142/15, in dem das Gericht zum ersten Mal über die einkommensteuerrechtlichen Folgen bei entgeltlicher Privatnutzung der Dienstwagen durch Mitarbeiter entschieden hat. Der Streit bestand in der Frage, ob die im EStG bestimmte Pauschale (entsprechend 250 PLN oder 400 PLN im Monat) in dem Fall auch die Bereitstellung des Wagens und die Kosten des für die Privatzwecke verbrauchten Treibstoffs umfasst. In dem vom Experten von WST&SAJA kommentierten Urteil erklärte das Gericht die Grundsätze, nach denen die einkommensteuerpflichtigen Einkünfte der Mitarbeiter ermittelt werden, wenn der Arbeitgeber die Gebühren für die Privatnutzung der Firmenwagen entsprechend niedriger und höher als im EStG vorgeschrieben, festlegt.

Logistyka

Nach Maßgabe des UStG ist der Umsatzsteuersatz i.H.v. 0% für IWL nur anwendbar, wenn dem Steuerpflichtigen ein Nachweis für die Ausfuhr der Ware und ihre Lieferung an den Erwerber in einen anderen EU-Mitgliedsstaat vorliegt. Als Nachweis kann der vom Beförderer erhaltene CMR-Brief gelten, der vom Spediteur und Erwerber unterschrieben ist. Da dieser Beleg im UStG ausdrücklich genannt wird, bestreiten die Steuerbehörden den Anspruch auf die Anwendung der USt i.H.v. 0% nicht, wenn dieses Dokument vorliegt. In der Praxis ist es allerdings für die Logistikfirmen und für die Erwerber problematisch, diesen Beleg zu erhalten. Die Autorinnen erläutern die Probleme, denen Logistikunternehmen diesbezüglich begegnen können. Aufgrund einer Analyse der verbindlichen Auskünfte des Finanzministers nennen sie auch andere Belege, die zur Anwendung des 0%-Satzes bei IWL berechtigen.

Mit dem 1. Januar 2016 wurde im KStG eine neue Steuervergünstigung in Bezug auf die Forschungs- und Entwicklungsarbeit eingeführt. In dem Artikel besprechen die Experten von WTS&SAJA die praktischen Zweifel der Steuerpflichtigen in Bezug auf die Feststellung, ob man bei der Ermittlung der qualifizierten Kosten für die Zwecke der F&E-Vergünstigung auch die Aufwendungen einbeziehen kann, die vor dem 1. Januar 2016 getragen wurden, und zwar im Falle, wenn diese Aufwendungen erst nach dem 1. Januar 2016 zu abzugsfähigen Betriebsausgaben werden. Die Experten berufen sich auf die neuesten verbindlichen Auskünfte des Finanzministers in diesem Bereich. Danach sind die Vorschriften über diese Steuervergünstigung dahingehend auszulegen, dass eine Ausgabe i.Z.m. der ausgeübten F&E-Arbeit bereits zum Zeitpunkt ihrer Verwirklichung zu qualifizierten Kosten für die Zwecke dieser Vergünstigung gehört, und zwar ungeachtet dessen, wann der Steuerpflichtige das Recht erworben hat, sie als seine abzugsfähige Betriebsausgabe zu verrechnen. Demnach gelten als qualifizierte Kosten nur jene in den neuen Vorschriften genannten Ausgaben, die der Steuerpflichtige nach dem 1. Januar 2016 getragen hat.

Rzeczpospolita

Das kommentierte Urteil ist eine weitere, für die Einkommensteuerpflichtigen günstige Entscheidung des Verwaltungsgerichts über die Folgen der unentgeltlichen Privatnutzung der Firmenwagen durch Mitarbeiter. Das Woiwodschaftsverwaltungsgerichts verweist dabei auf die grammatikalische und teleologische Auslegung der Bestimmungen des EStG und auf die Konstruktion der Pauschale von 250 PLN / 400 PLN. Trotz der einheitlichen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte bleibt der Standpunkt vom Fiskus weiterhin ungünstig für die Steuerpflichtigen.

Puls Biznesu

Die Steuerzahler haben die Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge von den ausgezahlten Vergütungen in der richtigen Höhe zu ermitteln, einzubehalten und abzuführen. Im Alltagsgeschäft können jedoch Fehler vorkommen. Bei Einzahlung eines höheren Betrages als notwendig unterscheiden sich die Berichtigungsregeln für die Lohnsteuer und für die Sozialversicherungsbeiträge. Zur Rückgewinnung der Lohnsteuer ist grundsätzlich der Steuerpflichtige und bei den ZUS-Beiträgen nur der Beitragszahler berechtigt. Ein weiterer Unterschied bezieht sich auf die Folgen der Rückzahlung. Die zurückgezahlte Lohnsteuer ist steuerlich neutral, aber die Sozialversicherungsbeiträge nicht.

Dziennik Gazeta Prawna

Das Jahr 2017 ist für die polnischen Steuerpflichtigen hinsichtlich der Verrechnungspreise revolutionär. Das hängt nicht nur mit dem Inkrafttreten deutlich modifizierter Rechtsvorschriften über die Dokumentation, sondern auch mit den neuen Berichterstattungsanforderungen zusammen. Im Dezember 2017 müssen die polnischen Steuerpflichtigen den Bericht CbC-R zum ersten Mal abgeben. Die umfassende Implementierung des Country-by-Country-Reportings bedarf in Polen der Ausgabe von Durchführungsvorschriften. Das Finanzministerium zögert jedoch mit der Veröffentlichung der Verordnung, in der die Art und Weise der Erstellung eines CbC-R genau beschrieben wird, und zwar aufgrund der immer noch laufenden Arbeiten am Gesetz über den internationalen steuerlichen Informationsaustausch. Der Artikel schildert das Problem der potenziellen Erweiterung des Kreises von Steuerpflichtigen, die zum Country-by-Country-Reporting verpflichtet werden könnten, der zusätzlichen Berichterstattungspflichten und der möglichen Strafen für ihre Verletzung. Die Experten von WTS&SAJA weisen auch darauf hin, dass es sich durchaus lohnt, mit den Vorbereitungen für die neuen Berichterstattungsanforderungen bereits jetzt zu beginnen, und zwar auf Basis der von OECD veröffentlichten Berichtsvorlage.

Puls Biznesu

Die Lohnsteuerzahler nehmen oft Leistungen von Firmen im Bereich Personal- und Lohnwesen und Steuerberatung in Bezug auf Steuerabrechnung und Abgabe der Dokumente beim Finanzamt in Anspruch. Es stellt sich die Frage, ob man den Auftragnehmer auch mit der pünktlichen Bezahlung der Lohnsteuer nach vorheriger Überweisung des entsprechenden Betragen beauftragen kann. Die Abgabenordnung lässt die Bezahlung der Steuer durch Dritte bis zu 1.000 PLN zu, jedoch nach Auffassung des Finanzministers beziehen sich diese Bestimmungen nur auf Steuerpflichtige. Wenn eine dritte Person die Steuer für einen Lohnsteuerzahler bezahlt, entsteht ein hohes Risiko, dass die Steuerbehörde die Steuerverbindlichkeit als unbeglichen betrachtet und dass auf Seite des Steuerzahlers ein Steuerrückstand entsteht.

Puls Biznesu

Der Artikel betrachtet den Vorsteuerabzug aufgrund einer Rechnung mit Fehlern. Mit Berücksichtigung der verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und der Entscheidungen polnischer Verwaltungsgerichte haben die Autorinnen darauf hingewiesen, dass eine Rechnung mit geringfügigen Fehlern, z.B. in den Angaben zum Käufer oder Verkäufer, zum Abzug der darin angegebenen Vorsteuer berechtigt, sofern sie den tatsächlichen Verlauf des Geschäfts, seinen Gegenstand und die daran beteiligten Unternehmer widerspiegelt. Die Autorinnen haben jedoch auf das in diesem Jahr zu erwartende Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union hingewiesen, das sich auf den Standpunkt des Finanzministers und der polnischen Gerichte auswirken kann. Dem Standpunkt des Generalanwalts, der dem Urteil vorausgeht, ist Folgendes zu entnehmen: Damit eine Rechnung zum Vorsteuerabzug berechtigen kann, muss sie den Anforderungen der MwSt-Richtlinie entsprechen, u.a. muss sie eine sehr genaue Beschreibung des Rechnungsgegenstands enthalten. Die Steuerpflichtigen sollten also auf die Angaben in den erhaltenen Rechnungen besonders aufmerksam sein, damit sie den Anspruch auf Vorsteuerabzug nicht verlieren.

Logistyka

In dem Artikel wird erläutert, was ein Konsignationslager ist und welche Vereinfachungen in den USt-Abrechnungen den Steuerpflichtigen bei seiner Inanspruchnahme zur Verfügung stehen. Die Autorinnen erklären, worin die Vereinfachungen bestehen und welche Vorteile sie den Steuerpflichtigen und ihren ausländischen Zulieferern bringen können, u.a. keine Pflicht zur umsatzsteuerrechtlichen Registrierung des ausländischen Geschäftspartners in Polen. Sie nennen auch die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Vereinfachungen und besprechen die Konsequenzen, wenn diese nicht in Anspruch genommen werden können.

Rzeczpospolita

Ein Kommentar des Experten von WTS&SAJA zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts Gdańsk (WVG) I SA/Gd 697/16 bzgl. der Umsatzbesteuerung der Fördermittel für die Umsetzung eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts. Im Kommentar wird betont, dass die Fördermittel umsatzsteuerbar sind, wenn sie als unmittelbar mit dem Preis der umsatzsteuerpflichtigen Waren oder Dienstleistungen zusammenhängend betrachtet werden können. Wenn in der Phase der Fördermittelbeschaffung nur die Projektkosten bekannt sind, kann kein direkter Zusammenhang zwischen dem Preis der Waren/Dienstleistungen, die künftig verkauft werden und dem Wert der Fördermittel genannt werden. Der Experte weist darauf hin, dass der Finanzminister trotz der diesbezüglichen einheitlichen Auffassung der Verwaltungsgerichte weiterhin verbindliche Auskünfte erteilt, nach denen die Fördermittel ohne einen direkten Einfluss auf den Waren- und Dienstleistungspreis umsatzsteuerbar sein können.

Dziennik Gazeta Prawna

Mitarbeiter, die zur Arbeit ins Ausland entsandt werden, erhalten von ihren Arbeitgebern sehr häufig zusätzliche Leistungen. Üblich sind die Finanzierung der Aufenthaltslegalisierung, die Auszahlung eines Umzugsgeldes, die Übernahme der Flugkosten in das Zielland der Entsendung und zurück, Übernahme der Umzugskosten, der Mietwohnung und der Kosten für die Kinderausbildung im Ausland. Bislang wurden diese Leistungen von der Arbeitgebern und vom Finanzminister als einkommensteuerpflichtige Einkünfte aus dem Arbeitsverhältnis betrachtet. Inzwischen gibt es jedoch eine Chance, die Einkommensteuerabrechnungen der entsandten Arbeitnehmer zu optimieren. In den neuesten individuellen verbindlichen Auskünften schließt sich der Finanzminister dem Standpunkt der Antragsteller an und bestätigt, dass derartige Leistungen in der Tat im Interesse des Arbeitgebers und nicht des Arbeitnehmers erbracht werden. Folglich entstehen daraus keine Einkünfte für den Arbeitnehmer, und der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, die Lohnsteuer auf den Wert der Leistung einzubehalten.

Rzeczpospolita

Der Beitrag beleuchtet das neueste Urteil des Hauptverwaltungsgerichts (Az. II FSK 1612/14) im Fall PGK, in dem die beherrschende Gesellschaft eine Schenkung in Form von Schutzrechten am Markenzeichen an eine Tochtergesellschaft übergeben hat. In dem Fall stand es außer Zweifel, dass der Verkehrswert der Marke zum Tag des Abschlusses des Schenkungsvertrags eine steuerpflichtige Einnahme der Tochtergesellschaft (Beschenkte) aufgrund der Schenkung ist. Der Streit bezog sich darauf, in welcher Höhe die beherrschende Gesellschaft (Schenker) abzugsfähige Betriebsausgaben aufgrund der geschenkten Rechte ansetzen sollte: Im Verkehrswert dieser Rechte zum Tag des Abschlusses des Schenkungsvertrags oder in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen für die Markenbildung (die früher nicht als abzugsfähige Betriebsausgaben erfasst wurden). Die Experten von WTS&SAJA kommentieren die Entscheidung des HVG, nach der die abzugsfähigen Betriebsausgaben des Schenkenden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen für den Erwerb bzw. die Herstellung des Schenkungsgegenstands festzusetzen sind.

Der Beitrag betrachtet die Frage der Anzahlungsrechnungen, die früher als 30 Tage vor der Bezahlung der Anzahlung durch den Erwerber ausgestellt werden. In dem Fall entstehen Zweifel, ob die Anzahlungsrechnung korrigiert werden sollte. Die Antwort auf diese Frage ist in den individuellen Auslegungen des Finanzministers nicht zu finden. Der Minister vertritt derzeit keinen einheitlichen Standpunkt in Bezug auf diese Problemstellung. Aufgrund der abweichenden Auslegungen des Finanzministers weisen die Experten von WTS&SAJA auf die Folgen hin, die eine vorzeitig ausgestellte Anzahlungsrechnung für die Steuerpflichtigen haben könnte.  

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Beitrag werden die zahlreichen Zweifel der umsatzsteuerpflichtigen Unternehmer in Bezug auf das Nachweisen der Anzahlungen für die USt-Zwecke sowie die Folgen von Anzahlungsrechnungen, die früher als 30 Tage vor dem Zahlungseingang ausgestellt werden, besprochen. Anhand der Auslegungen des Finanzministers und der Urteile der Verwaltungsgerichte verweisen die Experten von WTS&SAJA auf die abweichende Betrachtung der vorzeitig ausgestellten Anzahlungsrechnungen in der aktuellen Rechtsprechung.

Dziennik Gazeta Prawna

Der Artikel befasst sich mit der Problematik einer richtigen umsatzsteuerlichen Behandlung von Geschäften als Lieferung von Gegenständen oder als Erbringung von Dienstleistungen bei Tätigkeiten, die am Material ausgeführt werden, das von einem anderen Geschäftspartner beigestellt wurde. Unter Bezugnahme auf die neuesten verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und die Urteile der Verwaltungsgerichte werden von den Experten von WTS&SAJA Kriterien genannt, anhand deren man versuchen kann, zu ermitteln, ob eine Dienstleistung an einem von einem anderen Geschäftspartner überlassenen Material umsatzsteuerlich als Lieferung von Gegenständen oder Erbringung von Dienstleistungen behandelt werden soll. Die richtige Behandlung einer umsatzsteuerlichen Tätigkeit ist von tragender Bedeutung für eine richtige umsatzsteuerliche Abrechnung von solchen Geschäften. Eine falsche steuerliche Behandlung der Tätigkeiten kann zur Entstehung eines Steuerrückstands führen. Durch das Fehlen von umsatzsteuerlichen Regelungen sowie einen nicht einheitlichen Standpunkt der Gerichte und des Finanzministeriums wird das Risiko der Entstehung von solch einem Rückstand erhöht.

Dziennik Gazeta Prawna

Der Beitrag präsentiert die neueste Entscheidung des Hauptverwaltungsgerichts (Az. II FSK 3875/13) im Fall einer Gesellschaft, die offene Forderungen gegen ihre Geschäftspartner hat. Die Nichteintreibbarkeit der Forderungen wurde glaubhaft gemacht. Der Streit bezog sich auf die Frage, ob als abzugsfähige Betriebsausgaben die Netto- oder die Bruttobeträge der Forderungen (wenn der nicht eintreibbare Betrag die MwSt enthält) erfasst werden können. Die Experten von WTS&SAJA kommentieren die Entscheidung des Hauptverwaltungsgerichts, in dem erkannt wurde, dass eine nicht eintreibbare Forderung nur als Nettobetrag abzugsfähig sein kann. Nach Auffassung des Gerichts beeinflusst die USt-Schuld die Körperschaftsteuerschuld nicht (sie wird aufgrund eines anderen Gesetzes abgerechnet) und kann demnach keine abzugsfähige Betriebsausgabe darstellen.  

Dziennik Gazeta Prawna

In dem Artikel besprechen die Experten von WTS&SAJA die praktischen Zweifel der Steuerpflichtigen in Bezug darauf, ob die von ihnen eingelieferten Waren eine Warenprobe im Sinne des UStG darstellen können. Die Experten beziehen sich auf die neueste, diesbezügliche verbindliche Auskunft des Finanzministers, nach der ein Karton mit einer großen Menge vollwertiger Ware auch als eine Warenprobe im Sinne des UStG betrachtet werden kann und seine Herausgabe nicht umsatzsteuerpflichtig ist.   

Rzeczpospolita

Es ist ein Kommentar des Experten von WTS&SAJA zum Urteil des Hauptverwaltungsgerichts (HVG) II FSK 910/14. Das Urteil bezieht sich auf die Einkommensteuerbefreiung der erstatteten Ausgaben für die Teilnahme an einer Konferenz von einer Person, die kein Arbeitnehmer des erstattenden Unternehmens ist. Der Experte weist darauf hin, dass das Urteil im Fall von Ärzten erlassen wurde, die kein Arbeitsverhältnis mit dem Verband hatten, der ihnen die Teilnahmekosten für die Konferenz erstattet hat. Das Urteil des HVG bezieht sich jedoch auf eine objektive Steuerbefreiung. Damit hängt die Gefahr zusammen, dass die Steuerbehörden diese Entscheidung per analogiam auch auf Arbeitnehmerspesen beziehen könnten.   

Dziennik Gazeta Prawna

Die Experten von WTS&SAJA berufen sich auf die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union, der polnischen Verwaltungsgerichte und auf die verbindlichen Auskünfte des Finanzministers und erwägen, ob ein Steuerpflichtiger, dem die Ware im Transport in ein anderes EU-Land gestohlen wurde, berechtigt ist, auf diese Lieferung die MwSt i.H.v. 0% zu berechnen. Die Experten geben Hinweise, wie in solchen Fällen nachgewiesen werden kann, dass das Recht auf den 0%-Satz weiterhin gilt.

Puls Biznesu

Die Experten von WTS&SAJA weisen darauf hin, wie die Betriebsausgaben aufgrund der Abschreibungen, die bis zum Erhalt der Zuschüsse für den Kauf bzw. die Herstellung einer Sachanlage vorgenommen werden, im Einklang mit dem KStG angepasst werden können. In dem Beitrag wird auch die eventuelle rückwirkende Anpassung der Betriebsausgaben aufgrund der Abschreibungen, die bis zum Erhalt der Zuschüsse vorgenommen wurden, angesprochen. Die Experten erwähnen die neueste Entscheidung des Hauptverwaltungsgerichts, nach der der Erhalt der Zuschüsse für den Kauf einer Sachanlage nach ihrer Nutzungszuführung und nach Beginn der Abschreibungen keine Pflicht zur rückwirkenden Anpassung der Betriebsausgaben entstehen lässt.

Rzeczpospolita

Der Beitrag betrachtet die Anwendung des 0%-Umsatzsteuersatzes bei innergemeinschaftlichen Lieferungen, wenn der Warenerwerber für die Mehrwertsteuerzwecke nicht registriert ist. Die Experten von WTS&SAJA berufen sich auf die MwSt-Richtlinie und auf die Rechtsprechung der Gerichtshofs der Europäischen Union. Sie weisen darauf hin, dass wenn ein Erwerber für die Zwecke innergemeinschaftlicher Geschäfte nicht eingetragen ist, bedeutet das nicht automatisch, dass ihm das Recht auf Anwendung des präferenziellen USt-Satzes bei Lieferungen aus den EU-Ländern verweigert wird. Diesen Standpunkt teilt auch der Finanzminister in seinen individuellen verbindlichen Auskünften. Der Beitrag bespricht die neuesten von ihnen.

Puls Biznesu

Am Beispiel der Rechtsprechung bespricht der Experte von WTS&SAJA die Betrachtung des Entgelts, das von einem Dienstleistungsempfänger vereinnahmt wird, als steuerpflichtige Betriebseinnahmen im Teil, der der Erstattung der Ausgaben entspricht, die nicht als abzugsfähige Betriebsausgaben angesetzt wurden. In dem Artikel wird die für die Steuerpflichtigen ungünstige Auffassung der Steuerbehörden geschildert, nach der der Unternehmer verpflichtet ist, das vom Auftraggeber gezahlte Entgelt in voller Höhe als steuerpflichtige Betriebseinnahmen zu betrachten, ungeachtet dessen, ob abzugsfähige oder nichtabzugsfähige Betriebsausgaben als Kostenbasis galten.

Rzeczpospolita

Der Beitrag gilt den praktischen Aspekten der Umsatzsteuer, die sich aus der Rückziehung eines Pkws aus der Gewerbetätigkeit des Steuerpflichtigen und aus seiner Übergabe zur Privatnutzung ergeben. Die Autorinnen beschreiben, wie die Rückziehung des Pkws aus der Gewerbetätigkeit umsatzsteuerrechtlich einzustufen ist und welche Pflichten das auf Seite des Verkäufers bewirkt. Zur Optimierung der USt-Abrechnungen nennen die Autorinnen eine alternative Lösung, nämlich den Fahrzeugverkauf.

Puls Biznesu

Die Experten von WTS&SAJA besprechen Zweifel, die bei dem sog. Anteilstausch entstehen, wenn die Kaufgesellschaft Anteile der übertragenden Gesellschaft von mehreren Kleinteilhabern erwirbt. Der sog. Anteilstausch ermöglich eine steuerlich neutrale Übernahme der Anteile (Aktien) an einer Kapitalgesellschaft gegen eine Sachleistung in diese Gesellschaft in Form von Anteilen (Aktien) einer anderen Gesellschaft. Nach der bisherigen Rechtsprechungs- und Auslegungslinie war die steuerliche Neutralität gewährleistet, wenn die Gesamtzahl der Anteile, die die Kaufgesellschaft von den kleinen Teilhabern der übertragenden Gesellschaft erwirbt, ihr eine absolute Mehrheit der Stimmrechte in der übertragenden Gesellschaft gibt. Aktuell werden die früheren verbindlichen Auskünfte vom Finanzminister von Amts wegen geändert. Die Experten raten, was beim Erhalt einer ungünstigen verbindlichen Auskunft des Ministers zu tun ist.   

Rzeczpospolita

Der Experte von WTS&SAJA weist auf Optimierungsmöglichkeiten aufgrund der Teilnahme an einer Organschaft hin. Diese Teilnahme schließt nämlich eine KSt-Befreiung für Einkünfte aus Dividenden und für sonstige Einkünfte aus der Beteiligung an Gewinnen juristischer Personen, die von den Organgesellschaften erhalten/ausgezahlt werden, nicht aus. Diese Auffassung findet ihre Bekräftigung auch in der Auslegung der Steuerbehörden.

Rzeczpospolita

Die Experten von WTS&SAJA besprechen in einer praktischen Bearbeitung die Fragen i.Z.m. der Einführung der Pflicht zur Erstellung der Verrechnungspreisdokumentation durch Unternehmen, deren bilanzrechtlichen Erträge oder Aufwendungen im Vorjahr den Gegenwert von 2 Mio. EUR überschritten haben. In dem Beitrag werden der aktuell geltende Umfang der Dokumentation, die Fristen  für ihre Erstellung und der korrekte Inhalt genau betrachtet. Die Experten zeigen auch, wie man sich auf die neuen Regelungen praktisch vorbereiten kann.

Puls Biznesu

Der Artikel spricht das Thema der De-minimis-Beihilfe an. Sie gilt als Bagatellbeihilfe, die den Wettbewerb und Handel zwischen den EU-Staaten nicht beeinträchtigt, und ist nicht genehmigungspflichtig durch die Europäische Kommission. Die Experten weisen auf die Probleme bei der Ermittlung des De-minimis-Schwellenwertes hin, die sich aus dem Begriff „ein einziges Unternehmen” nach der Verordnung der EU-Kommission ergeben. Wenn z.B. ein Konzernunternehmen De-minimis-Beihilfe beantragen will, hat es seine Verbindungen zu den anderen Gruppenunternehmen genau zu analysieren, damit eindeutig festgestellt werden kann, mit welchen von ihnen es „ein einziges Unternehmen“ bildet.

Rzeczpospolita

Ein Experten-Kommentar zum Urteil des Hauptverwaltungsgerichts II FSK 212/14 bzgl. der Erfassung nichtabgezogener Umsatzsteuer als abzugsfähige Betriebsausgaben, wenn dem Steuerpflichtigen gar kein Anspruch auf Steuerabzug zustand. Der Experte teile die Auffassung des Gerichts, d.h. wenn der Steuerpflichtige die Bedingungen für den Steuerabzug nicht einhält, soll ihm die Sanktion in Form des verlorenen Anspruchs auf USt-Abzug aufgrund des EStG und KStG nicht zum Teil ersetzt werden, und zwar durch die Möglichkeit, die abzugsfähigen Betriebsausgaben zu erhöhen, was zur Minderung der Besteuerungsgrundlage und der Einkommen-/Körperschaftsteuerschuld führen würde.

Puls Biznesu

Die Autorin weist auf die praktischen Probleme i.Z.m. der Abrechnung der ESt vom Wert der Preise, die Organisatoren von Wettbewerben den Teilnehmern verleihen, hin. Sie erwähnt u.a. die Bedingungen, die ein Wettbewerb erfüllen muss und die Zweifel bzgl. der Besteuerung dieser Leistungen, die auf den vom Finanzminister untersuchten konkreten Fällen basieren.

Rzeczpospolita

Die Experten von WTS&SAJA besprechen eine Novelle des KStG im Bereich der Reduzierung der Steuer von den bisherigen 19 % auf 15 %, die beim polnischen Sejm im Februar 2016 eingereicht wurde. In dem Artikel wurden Fälle genannt, in denen die Steuerreduzierung anwendbar wäre, es wurden auch die wichtigsten Voraussetzungen des Gesetzesentwurfes und die aktuelle Phase des Gesetzgebungsverfahrens besprochen.

Rzeczpospolita

Ein Experte von WTS&SAJA beantwortet eine Leserfrage nach der Berechnung von 8% USt bei Renovierungsarbeiten, die im Abreißen von Fliesen und Isolierung, Feststellung und Liquidierung undichter Stellen und Verlegung neuer Fliesen auf überdachten Balkons in einem Wohngebäude im Rahmen des Sozialwohnungsbauprogramms bestehen.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen verweisen darauf, dass trotz der geltenden Vorschriften bzgl. des USt-Satzes für die Lieferung medizinischer Erzeugnisse bei den Steuerpflichtigen viele Zweifel in Bezug auf die Besteuerung der Lieferung der Ersatzteile für diese Erzeugnisse entstanden sind. Diese Zweifel ergeben sich sowohl aus den fehlenden direkten Regelungen des UStG als auch aus der nichteinheitlichen Auslegungslinie des Finanzministers. Die Autorinnen verweisen auf ausgewählte individuelle verbindliche Auskünfte des Finanzministers und auf die allgemeine verbindliche Auskunft vom 29.12.2015, die die bestehenden Zweifel beendet und eigentlich den Weg zur Beantragung individueller verbindlicher Auskünfte zu diesem Thema schließt.

Rzeczpospolita

Ein Experten-Kommentar zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts I SA/Gd 1675/15 bzgl. der Erfassung von Sonderzahlungen und Prämien für Mitarbeiter aus dem Gewinn nach Steuern als abzugsfähige Betriebsausgaben. Der Experte teilte den Standpunkt des Gerichts, nach dem Sonderzahlungen und Prämien, die den Mitarbeitern aus dem Gewinn nach Steuern ausgezahlt werden, als abzugsfähige Betriebsausgaben betrachtet werden können, denn das KStG schließt dies nicht aus. Derartige Sonderzahlungen und Prämien können im Jahr ihrer Auszahlung als abzugsfähige Betriebsausgaben erfasst werden.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen weisen auf die Gefahr der Entstehung einer Pflicht zur Aufzeichnung der umsatzsteuerpflichtigen Umsätze bei Erbringung von Dienstleistungen für nichtgewerbetreibende natürliche Personen hin, wenn die Zahlung dafür mit einer Kreditkarte erfolgt. Diese Gefahr folgt aus der neuen Auffassung des Finanzministers, die in den individuellen verbindlichen Auskünften zum Ausdruck kommt. Danach stellt die Zahlung mit einer Kreditkarte keine Zahlung über eine Bank dar. Die Zahlung über die Bank ist nämlich eine der Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Befreiung von der Pflicht zur Aufzeichnung der Umsätze mithilfe einer Registrierkasse.

Rzeczpospolita

Die Autoren verweisen auf Fälle, die sich aus den Bestimmungen des UStG ergeben, in denen der 8% Steuersatz anwendbar ist, u.a. Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in Wohnhäusern. Sie nennen konkrete Bedingungen, die von den Steuerpflichtigen dafür zu erfüllen sind. Die Autoren betrachten auch Einzelfälle, in denen sie aufgrund der aktuellen individuellen verbindlichen Auskünfte und Urteile der Verwaltungsgerichte die Möglichkeiten für die Anwendung des 8% MwSt-Satzes beurteilen.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen schildern Konsequenzen in der MwSt, die für Steuerpflichtige aufgrund der Erbringung von elektronischen Dienstleistungen für natürliche Personen, die keine Gewerbetätigkeit ausüben, entstehen können, u.a. obligatorische Aufzeichnung der Umsätze mithilfe einer Registrierkasse. Sie weisen dabei auf die mögliche Freistellung von dieser Pflicht hin, wenn die vorgeschriebenen Bedingungen erfüllt werden. Die Autorinnen erwähnen auch die für Steuerpflichtige lästigen Pflichten, wenn keine Freistellung in Anspruch genommen werden kann.  

Rzeczpospolita

Expertenkommentar zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts I SA/Gl 714/15 bzgl. der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Zinsen von Darlehensverträgen, die vor dem 01.01.2005 geschlossen wurden. Gemäß dem Urteilsinhalt sind die Zinsen, die einem dänischen Gesellschafter für das vor dem 01.01.2005 gewährte Darlehen bezahlt wurden, in voller Höhe als abzugsfähige Betriebsausgaben zu erfassen, d.h. sie unterliegen keinen Beschränkungen aufgrund von Thin Capitalization. Diese Möglichkeit umfasst auch Darlehen, die in den Jahren 2001-2004 von Gesellschaftern aus anderen EU-Ländern außer Dänemark gewährt wurden.   

Puls Biznesu

Die Expertin kommentiert die Änderungen im UStG in Bezug auf die sog. „Vorproportion” und weist auf die Zweifel der Steuerpflichtigen in Bezug auf ihre richtige Anwendung hin. Die Expertin zieht eine individuelle verbindliche Auskunft des Finanzministers heran und zeigt auf ihrer Basis, bei welchen Tätigkeiten der Steuerpflichtigen keine Vorproportion bei der Umsatzsteuer zur Anwendung kommt.

Rzeczpospolita

Die Autorinnen besprechen das wirtschaftlich einheitliche Geschäft, das am 01.07.2015 in die Bestimmungen des UStG, die das Reverse-Charge-Verfahren bei der Lieferung sensibler Waren regeln, aufgenommen wurde. Sie verweisen auf die zahlreichen praktischen Auslegungszweifel, die sich aus dem Inhalt der neuen Vorschriften ergeben und trotz deren Geltung seit mehr als einem halben Jahr bei den Steuerpflichtigen weiterhin bestehen.

Dziennik Gazeta Prawna

Die Autorinnen besprechen die Änderung in den Ertragsteuervorschriften, die am 01.01.2017 in Kraft treten wird und sich auf die Verrechnungspreisdokumentation bezieht. Sie weisen besonders auf den Umfang der neuen VP-Dokumentation, auf die Unternehmer, die zu ihrer Erstellung verpflichtet sind und auf die Rolle der nach den neuen Bestimmungen zu erstellenden VP-Dokumentation im Datenaustausch zwischen den Mitgliedstaaten hin.

Puls Biznesu

Der Artikel bespricht Änderungen in der Abgabenordnung, die seit dem 01.01.2016 eingeführt wurden und sich auf die individuellen verbindlichen Auskünfte der Steuerbehörden beziehen. Die Expertin kommentiert die Änderung in Bezug auf die verbindliche Auskunft, die der Auftraggeber in einer öffentlichen Ausschreibung erhalten hat und die sich auf die Methode der Preisermittlung bezieht. Sie verweist auch auf eine Lösung im Falle, wenn der Auftragnehmer in der Ausschreibung bereits über seine eigene verbindliche Auskunft verfügt, die sich von jener des Auftraggebers unterscheidet.

Rzeczpospolita –
Dobra Firma

In dem Artikel präsentiert Magdalena Saja die Vor- und Nachteile einer Steuerprüfung in elektronischer Form.

Rzeczpospolita –
Prawo co dnia

In dem Artikel werden die Konsequenzen in Form von finanziellen Sanktionen der EU aufgrund der  verspäteten Einführung des Gesetzes über den automatischen Informationsaustauschs in Steuersachen zwischen den Steuerverwaltungen der EU-Mitgliedsstaaten besprochen. Der Gesetzesentwurf wird derzeit konsultiert. Das Gesetz sollte am 1. Januar 2016 in Kraft treten. Nach Meinung von Magdalena Saja wäre es aus Sicht der Interessen der polnischen Steuerverwaltung erwünscht, dass die Richtlinie möglichst bald umgesetzt wird.

Dziennik Gazeta Prawna

In einem Interview wies der Experte auf die Vorteile des in Deutschland eingeführten ELSTER-Verfahrens hin. Es handelt sich dabei um die Abwicklung der Steuererklärungen und sonstiger Anträge über das Internet. Im Rahmen dieses Verfahrens können die Steuerpflichtigen auch ihre Steuerberater ermächtigen, ihr Steuerkonto beim Fiskus online einzusehen. Von einer solchen Lösung könnten in Polen die Steuerbehörden, aber vor allem alle Steuerpflichtigen profitieren. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezog sich auf die Klassifizierung der Ausgaben für den Mietzins für die Nutzung eines Pkws und für die Serviceleistungen als Ausgaben für die Erlangung des Rechtstitels für die Nutzung des Fahrzeugs und nicht als Betriebskosten. Der Experte erläutert, dass gemäß der aktuellen diesbezüglichen Rechtsprechungslinie der Mietzins  für Autos und die Ausgaben für die Serviceleistungen nicht unter den Begriff der Betriebskosten dieses Autos fallen und als abzugsfähige Betriebsausgaben nach den allgemeinen Grundsätzen einzustufen sind. 

Dziennik Gazeta Prawna

Der Artikel spricht die Problematik i.Z.m. den Ermittlungsmethoden von Einkünften aus dem Treibstoff, der von Mitarbeitern bei Privatnutzung der Dienstfahrzeuge verbraucht wird und ihrer Überprüfung durch die Steuerbehörden im Rahmen der Betriebsprüfungen an. Der Experte verweist auf die praktischen Seiten dieser Frage. 

Rzeczpospolita

Bericht über die Konferenz „Konzerne unter internationaler Steueraufsicht”, die von WTS&SAJA am 8. Dezember 2015 in Warschau organisiert wurde. Während der Konferenz wurden praktische Erfahrungen präsentiert, die bei den Vorbereitungen auf die neuen Nachweis- und Berichterstattungspflichten sowie bei erfolgreicher Verteidigung in den Auseinandersetzungen mit den Steuerbehörden behilflich sein sollen, damit die persönliche Haftung der Geschäftsführer und Führungskräfte verhindert werden kann.

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezog sich auf die richtige Umsatzbesteuerung von Konditoreierzeugnissen und frischen Kuchen mit der Mindesthaltbarkeitsfrist bzw. Verbrauchsfrist über 45 Tage. Der Experte wies darauf hin, dass nach der aktuellen Rechtsprechungslinie diese Produkte mit 23% MwSt zu besteuern sind.

Dziennik Gazeta Prawna

Der Experte verweist darauf, dass ab 2016 die Annahme gilt, dass nicht offengelegte Einnahmen aus Geschäften stammen, die Gegenstand rechtswirksamer Verträge sind. Dadurch wird der Anwendungsumfang der Sanktionssteuer i.H.v. 75% erweitert. Soviel beträgt der ESt-Satz für nicht offengelegte Einnahmen. Diesen Sondersanktionen von Fiskus sind natürliche Personen ausgesetzt, deren Ausgaben über die deklarierten Einnahmen hinausgehen und die die Finanzierungsquelle für diesen Überschuss nicht nennen können. 

Dziennik Gazeta Prawna

Der Artikel erläutert den aktuellen Standpunkt der Steuerbehörden in Bezug auf die Besteuerung der gastronomischen Leistungen. Der Finanzminister beanstandet in seiner neuesten individuellen verbindlichen Auskunft z.B. die Besteuerungsart von Kombi-Menüs und bestreitet die Stichhaltigkeit der gewährten Rabatte. Der Experte verweist darauf, dass der Fiskus ohne eine Rechtsgrundlage die von Steuerpflichtigen angebotenen Preise nicht beeinflussen kann und weist auf die Möglichkeit der Preisgestaltung durch Rabatte und durch das Anbieten sog. gleichartiger Waren hin. 

Nieruchomości

Der Artikel präsentiert die aktuelle Rechtsprechung von Verwaltungsgerichten in Bezug auf die Anwendung der ermäßigten USt-Sätze bzw. die USt-Befreiung für die Lieferung der Versorgungsleistungen bei der Vermietung von Immobilien. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil betraf die Befreiung der Vermittlungsleistungen bei der Schadensabwicklung in der Krankenversicherung von der Umsatzsteuer. Der Experte betonte, dass die USt-Befreiung für eine Gesellschaft, die sich mit der Schadensabwicklung in der Krankenversicherung beschäftigt, nicht dadurch ausgeschlossen werden kann, dass diese Gesellschaft in keinem Rechtsverhältnis mit dem Versicherten, sondern ausschließlich mit der Versicherungsanstalt steht, für die sie ihre Tätigkeiten ausübt.

Puls Biznesu

Der Artikel präsentiert Änderungen bzgl. der Umsatzbesteuerung des Verkaufs der digitalen Währung (sog. Bitcoin) i.Z.m. der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 22. Oktober 2015. Der Gerichtshof hat nämlich entschieden, dass für die USt-Zwecke Bitcoin als traditionelle Währung zu betrachten ist und daher umsatzsteuerfrei gehandelt wird. Der Experte hat darauf hingedeutet, dass eine andere Qualifizierung dieser Währung vom Gerichtshof in Zukunft legislative Maßnahmen in Polen und Anpassungen des USt-Satzes herbeiführen kann.

ISB News
(publikacja elektroniczna)

Der Experte von WTS&SAJA bespricht die aktuellen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers bzgl. der Organisierung von Firmenveranstaltungen durch Arbeitgeber für Arbeitnehmer und ihre Familien und Begleitpersonen. Nach diesen Auskünften können Ausgaben, die auf mit den Arbeitnehmern nicht verwandte Teilnehmer der Firmenveranstaltung entfallen, vom Arbeitgeber nicht abgezogen werden. 

Puls Biznesu

Im Artikel wird die richtige Einstufung der Managerverträge für die USt-Zwecke besprochen. Die Experten weisen auf die Abweichungen in der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte und in den verbindlichen Auskünften des Finanzministers hin. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil betraf die Ermittlung der USt-Bemessungsgrundlage von Sacheinlagen in eine KGaA gegen Aktien. Der Experte weist auf die Optimierungsmöglichkeiten für Steuerpflichtige hin, die sich aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts ergeben. 

ISB News
(publikacja elektroniczna)

Der Experte von WTS&SAJA bespricht die aktuellen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers in Bezug auf die Ansetzung der Ausgaben des Arbeitgebers für die Finanzierung der medizinischen Leistungspakete für die Familienangehörigen seiner Mitarbeiter als abzugsfähige Betriebsausgaben der Firma. 

Puls Biznesu

Der Artikel bezieht sich auf individuelle verbindliche Auskünfte, die Auftraggeber in öffentlichen Ausschreibungen ab 2016 in Bezug auf den USt-Satz, der Bestandteil des Preises für den Auftragsgegenstand ist, einholen können. Der Experte weist auf die Vorteile der neuen Bestimmungen hin, besonders auf den Schutz, den sowohl der Auftraggeber als auch die potentiellen Auftragnehmer genießen können. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezieht sich auf die Möglichkeit, die Zinsen aus einem Cash Pool-Vertrag als abzugsfähige Betriebsausgaben anzusetzen, und zwar ohne Einschränkungen aufgrund der Bestimmungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung. Der Experte deutet auf die Vorteile für die Steuerpflichtigen hin, die sich aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts ergeben, besonders für Gruppenunternehmen. 

Rzeczpospolita –
Ekspert Księgowego

Das Urteil bezieht sich auf die Möglichkeit, die sog. nicht eintreibbaren Forderungen als abzugsfähige Betriebsausgaben zu betrachten. Der Experte verweist auf die praktischen Aspekte der Erlangung von Nachweisen, um den Zahlungsausfall glaubhaft zu machen und als abzugsfähige Betriebsausgaben anzusetzen. 

Puls Biznesu

Der Artikel betrifft praktische Unklarheiten bzgl. der Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung und somit des Zeitpunkts für die USt-Abrechnung bei der Lieferung von Waren, die von einer Kurierfirma befördert werden. Der Experte weist auf die Schwierigkeiten mit einer präzisen Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung hin, die sich aus den Besonderheiten von Einzelfällen ergeben und beruft sich dabei auf die diesbezüglichen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers. 

Puls Biznesu

Der Artikel betrifft praktische Unklarheiten bzgl. der Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung und somit des Zeitpunkts für die USt-Abrechnung bei der Lieferung von Waren, die von einer Kurierfirma befördert werden. Der Experte weist auf die Schwierigkeiten mit einer präzisen Bestimmung des Zeitpunkts der Lieferungausführung hin, die sich aus den Besonderheiten von Einzelfällen ergeben und beruft sich dabei auf die diesbezüglichen verbindlichen Auskünfte des Finanzministers. 

Rzeczpospolita –
Prawo co dnia

Das Urteil bezog sich auf die Frage, ob die Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas (Medien) als getrennte Leistungen neben der Vermietung betrachtet und mit getrennten MwSt-Sätzen besteuert werden kann. Der Experte von WTS&SAJA verwies auf die diesbezügliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und auf Bedingungen, die bei einer getrennten Umsatzbesteuerung der Versorgungsleistungen zu erfüllen sind. 

Rzeczpospolita –
Dobra Firma

Das Urteil bezog sich auf die Frage, ob die Versorgung mit Strom, Wasser oder Gas (Medien) als getrennte Leistungen neben der Vermietung betrachtet und mit getrennten MwSt-Sätzen besteuert werden kann. Der Experte von WTS&SAJA verwies auf die diesbezügliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und auf Bedingungen, die bei einer getrennten Umsatzbesteuerung der Versorgungsleistungen zu erfüllen sind. 

Puls Biznesu

Die Autorin verweist auf die Erweiterung der Pflichten von Steuerzahlern, die ab Januar 2016 die Steuerinformationen PIT-11 erstellen werden. Neben den wichtigsten Personalangaben ihrer Arbeitnehmer und Auftragnehmer haben die Steuerzahler u.a. anzugeben, ob die jeweilige Person einer beschränkten oder unbeschränkten Steuerpflicht in Polen unterliegt. Somit werden die Steuerzahler verpflichtet, die steuerliche Ansässigkeit der Personen festzustellen, für die sie die Steuerinformation PIT-11 erstellen. Die Steuerzahler müssen also nicht nur zusätzliche Daten von ihren Steuerpflichtigen bzgl. ihrer persönlichen und beruflichen Situation erheben, sondern auch die einschlägigen Vorschriften der entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommen anwenden.

Rzeczpospolita

Expertenkommentar zum Urteil des Woiwodschaftsverwaltungsgerichts I SA/Gl 526/15 bzgl. der Verlustverrechnung durch den Gesellschafter einer liquidierten GbR. Diesem Urteil nach kann der Gesellschafter einer GbR, die infolge der Insolvenz abgewickelt wurde, 100% der Verluste, die in der Firma in fünf aufeinanderfolgenden Jahren entstanden sind, nicht einmalig verrechnen. Die Expertin verwies auf die Möglichkeit, den Verlust im folgenden Steuerjahr zu verrechnen, sofern der Steuerpflichtige wirtschaftliche Aktivitäten in einer neuen Form aufnimmt und daraus Einkommen aus der sog. "außerlandwirtschaftlichen Gewerbetätigkeit" erzielt.

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